Tulpenbäume und ein französischer Botaniker

Tulpenbäume und ein französischer Botaniker

Es gibt im Frühjahr kaum ein Gehölz, das so anmutig und traumhaft erscheint wie die Tulpenmagnolien. Magnolien, auch Tulpenbäume genannt, haben einen malerische Erscheinung und finden sich mittlerweile auch in vielen Gärten Deutschlands.

Dem Reiz der anmutigen Magnolie erlagen bereits die alten Chinesen. Doch damals war sie hauptsächlich den Kaisern vorbehalten, die bestenfalls mal eine Magnolie an verdiente Untertanen als hohe Auszeichnung verliehen. Die Stammesgeschichte und Entwicklungslinie der Magnolien reicht bis in die Anfänge der Pflanzenwelt vor fast 100 Millionen Jahren zurück.

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Über 80 verschiede Formen der Magnolie sind in ihrer Urform hauptsächlich über Asien und Amerika verstreut. Die Gattung wurde übrigens nach dem französischen Botaniker Pierre Magnol (1638-1715) benannt, der im französischem Montpellier geboren wurde und dort auch die meiste Zeit seines Lebens zubrachte. Dort übernahm er auch 1696 die Leitung des königlichen Botanischen Gartens seiner Heimatstadt.

Neu gepflanzte Sträucher können schon recht schnell ansehnlich werden, aber den wirklichen Reiz üben ältere Bäume aus, denn je älter Magnolien werden, um so üppiger wird ihre Blütenpracht. Und sie übt nicht nur auf das Auge ihren Reiz aus, sondern ist auch für die Nase attraktiv. Je nach Art verströmen die Blüten einen betörenden Duft.

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2 Responses to “Tulpenbäume und ein französischer Botaniker”

  1. Robert sagt:

    Magnolien sind meine absoluten Favorites in meinem Garten – dank deiner Bilder braucht man auch nicht erklären, wieso 😉

  2. Alex sagt:

    Hallo Jürgen, eigentlich sind Tulpenbäume und Magnolien nicht das gleiche! Siehe http://www.die-magnolie.de/botanik/
    Aber die Tulpenbäume sind nahe Verwandte der Magnolie. Ihre Schönheit ist freiich unbestritten!

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