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Ferien, Urlaub, Erholung – dies sind wunderbare Worte, die in mir Fernweh wecken, aber auch den Drang nach purer Entspannung. So ein Mix aus Aktivurlaub und völligem Relaxen ist genau das, was ich mir unter einem schönen Urlaub vorstelle.

Wenn ich so auf die vielen Urlaubsorte und die dort verbrachte Zeit zurückschaue, dann fallen einem sofort die schönen, aber auch die weniger erwähnenswerten Dinge ein. Und natürlich müssen Ort, Klima, die Umgebung und die Unterkunft stimmen, damit man den Effekt der Erholung wirklich dauerhaft spüren kann.

Vor nicht zu langer Zeit waren meine Familie und ich für einige Tage am Tegernsee in Bayern. Warum auch immer, es passte einfach alles in diesem Kurort, von der klaren Luft über die Sportmöglichkeiten bis zu den Wellness-Angeboten.

Als wir wieder zuhause waren und ich im Internet noch ein paar Daten nachgeschaut habe, kam ich eher zufällig auf die Seite www.heilklima.de und entdeckte dort unseren Urlaubsort als Heilklimatischen Kurort erwähnt. Mit diesem Begriff konnte ich nichts so richtig anfangen, aber ich wurde auf der Seite natürlich fündig.

Ich zitiere einfach mal: “ Heilklimatische Kurorte unterscheiden sich von den landläufig bekannten Luftkurorten, dadurch, dass das Klima zu therapeutischen Zwecken einsetzbar ist. Es wird permanent überprüft auf Luftreinheit und seine klimatischen Reize, damit seine therapeutische Wirkung bestätigt werden kann. Besonders interessant ist der Aufenthalt im Heilklimatischen Kurort zur Prävention durch Bewegung im Heilklima z.B. zum Aufbau des körpereigenen Immunsystems und zum Ausdauertraining. Dies schätzen vor allem Sportler, die ihre Leistungsfähigkeit und Kondition verbessern möchten.

Für die meisten Menschen sind lange Hitzeperioden oder ein nasskaltes Klima mit gesundheitlichen Risiken verbunden. Besonders in den Ballungsräumen der Tallagen leidet der Organismus unter den zunehmenden Wetterextremen. In den 55 Heilklimatischen Kurorten Deutschlands ist dies nicht der Fall. Dort ermöglicht die Abwesenheit klimatischer Stressfaktoren eine effektive Erholung.  Saubere Luft und dosierte Reize werden außerdem zu therapeutischen Zwecken genutzt. “

Das klingt gut und wahrscheinlich haben wir dies, ohne es zu wissen, vor Ort am Tegernsee gespürt. Aber natürlich ist unser Urlaubsort nur einer unter vielen, die mittlerweile diesen Titel eines Heilklimatischen Kurortes tragen. Die Website zum Heilklima bietet dazu umfangreiche Informationen und ist auch sehr ansprechend gestaltet, aber man kann auch einfach Informationen plus den neuen Gesundheitsführer der Heilklimatischen Kurorte Deutschlands,  kostenlos beim Verband der HKD bestellen.

Für uns steht das Thema des nächsten Urlaubs übrigens schon fest : Wellness vom Feinsten!! Schon allein beim Lesen des Prospekts oder der Zusammenfassung auf der Internet-Seite habe ich förmlich die sanfte Massage und den Duft erlesener Kräuter gespürt.

Ehe ich jetzt in meine Träume vom nächsten Urlaub entschwebe, sage ich schon mal Tschüss bis zum nächsten Artikel und vielleicht sieht man sich mal in einem der Heilklimatischen Kurorte. Bis bald.


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Die Heidecksburg – das schönste Barockschloss Thüringens

Wenn ich mir meine Blog-Artikel der letzten Monate anschaue, dann stelle ich fest, dass ich wenig  über die nähere Umgebung meiner Heimatstadt Jena hier in Thüringen geschrieben habe. Wahrscheinlich bin ich einfach viel zu viel außerhalb Thüringens unterwegs. Aber an den Wochenenden versuche ich doch, so viel wie möglich von den Orten zu sehen, die mir in der Kindheit und auch später viel bedeutet haben. Dazu gehört auch der Ort Rudolstadt mit seiner prächtigen Heidecksburg, die hoch oberhalb der Stadt als Wahrzeichen des Ortes weithin sichtbar ist. heidecksburg-10 Die Heidecksburg in Rudolstadt gehört zu den schönsten und prunkvollsten Barockschlössern in Thüringen. Sie ist das ehemalige Residenzschloss der Fürsten zu Schwarzburg-Rudolstadt und entstand auf den Überresten einer um 1735 abgebrannten Anlage. Das mächtige, dreiflügelige Schloss, welches nach dem Brand aufgebaut wurde, gehört heute zur Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten. Von Jena aus ist Rudolstadt in weniger als 45 Minuten zu erreichen und man kann in der Umgebung der Heidecksburg noch weitere Schlösser und Sehenswürdigkeiten erkunden. heidecksburg-13

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Informationen und Bilder von Kreta

Ich habe in den letzten Wochen hier eine ganze Reihe von Beiträgen über die griechische Mittelmeerinsel Kreta geschrieben und man hat wahrscheinlich gespürt, wie sehr mich diese Insel fasziniert. Kreta ist einfach wirklich beeindruckend und ich habe allein im letzten Urlaub im Frühjahr dieses Jahres fast 1000 Fotos geschossen.

Damit die Bilder, Eindrücke und Informationen nicht in den Weiten meines Computers schlafen gehen habe ich jetzt eine Internetseite angelegt, auf der ich die Impressionen, Bilder, Wandertouren und all die interessanten Informationen zu Kreta auf www.kreta-reiseimpressionen zusammengetragen habe. Ich freue mich über jeden Besucher auf dieser Kreta-Seite und kann ohnehin nur jedem empfehlen,  bei Gelegenheit wenigstens einen Kurzurlaub nach Kreta einzuplanen. Vielleicht sind die Tipps, Routenvorschläge und Fotos hilfreich und animieren zu einem realen Besuch.

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Wo einst vor Jahrtausenden einer der Hafenplätze von Knossós lag, erhebt sich heute Iraklion, die Inselhauptstadt von Kreta.

Iraklion ist heute die größte Stadt an der nördlichen Küste von Kreta und außerdem einer wichtigsten Seehäfen. Iráklion ist nicht nur die Hauptstadt der griechischen Inseln, sie ist auch ein wichtiges Zentrum für den Küstenhandel. Ansonsten ist sie allerdings im Vergleich mit den anderen faszinierenden Orten auf Kreta keine besonders schöne Stadt.

Hier leben 130 000 Menschen, ein gutes Viertel der Gesamtbevölkerung Kretas. Damit ist sie auch die viertgrößte Stadt Griechenlands. Hier wird ein beachtlicher Anteil des Handels mit dem Festland und dem Ausland abgewickelt, wodurch Iraklion auch zur wirtschaftlichen Drehscheibe Kretas geworden ist. Der Hafen und vor allem der Flughafen macht die Stadt auch zum Drehkreuz der Tourismusbranche.

Aber sie hat, wie auch die gesamte Insel, eine Geschichte, die von Eroberungen, kulturellen Höchstleistungen und vom Stolz der Einwohner geprägt ist.

Abgesehen von der minoischen Epoche hat sich die Stadt besonders unter den Venezianern, aus einer kleinen Siedlung zum Mittelpunkt des politischen, sozialen, wirtschaftlichen und religiösen Lebens der Insel verwandelt.

Vor allem nach dem Fall von Konstantinopel 1453 entwickelte sich die Stadt zu einem geistigen und kulturellen Zentrum im östlichen Mittelmeerraum. Berühmte Maler wie der in Iráklion geborene Domenikos Theotokopulos, der später als El Greco Weltruhm erlangt hat, sind aus dieser Zeit hervorgegangen.

Nachdem Kreta 1898 selbständig geworden war, erhielt der Ort erst wieder seinen ursprünglichen Namen Iráklion. der Name  erinnert an die Sage, nach der dort Herakles an Land ging, um den berühmten kretischen Stier zu bändigen. Einige Erdbeben und aber auch vor allem Bombardierungen der Deutschen und Briten im 2. Weltkrieg zerstörten weite Teile der Altstadt Iráklions. Deshalb prägen heute oft moderne und nicht wirklich schöne Betonbauten das Gesicht der kretischen Hauptstadt, was den ersten Eindruck für Besucher deutlich schmälert.

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Auf einem Spaziergang durch Hafen und Altstadt kann man neben Gebäuden aus venezianischer Zeit auch den Puls der unruhigen Stadt spüren. Es gibt nur wenige ruhige und romantische Plätze.
Innerhalb der noch aus der venezianischen Zeit stammenden Stadtmauer erlebt man die Atmosphäre dieser geschäftigen Stadt sehr gut auf der Platia Venizeluo. Neben zahlreichen Cafés und Tavernen steht hier der Morosini-Brunnen von 1628, der gleichzeitig den Mittelpunkt Iraklions bildet. Unmittelbar daneben  befindet sich die von den Venezianern 1239 errichtete San Marco Kirche, die heute für Veranstaltungen und Ausstellungen genutzt wird.
Auf jeden Fall gehört ein ausgedehnter Besuch des alten venezianischen Hafens in das Programm, wo das imposante Gemäuer der alten Festung die Hafeneinfahrt bewacht . Und man sollte einen lohnenswerten Abstecher in das Archäologische Museum mit vielen Funde aus minoischer Zeit machen. Historisch Interessierte werden dort wohl sogar den ganzen Tag verbringen.
Mir persönlich hat Iraklion einen zu hektischen und unruhigen Eindruck hinterlassen. Man sollte die Stadt gesehen haben, aber bei einem Kreta-Aufenthalt den anderen wunderschönen und kulturell interessanteren Regionen, die ich auch auf meiner Seite mit Reiseeindrücken von Kreta beschrieben habe, mehr Zeit einräumen.

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Wenn man wie ich viel unterwegs ist und ständig die Welt, ob nun aus privaten oder geschäftlichen Gründen bereist, dann stellt man nach einer Weile fest, dass man die kleinen und großen Details der eigenen Heimatstadt nur noch selten zu Gesicht bekommt. Und so habe ich auch gemerkt, dass ich kaum noch aktuelle Fotos von meinem Jena habe. Also habe ich einfach den Sonnenschein des letzten Wochenendes genutzt und einen kleinen Streifzug mit der Kamera durch die Innenstadt von Jena unternommen.

Ein paar Daten für diejenigen, die Jena nicht oder kaum kennen. Jena liegt in Thüringen, zwischen Erfurt und Dresden, hat ca. 100.000 Einwohner und so um die 20.000 Studenten. Namen wie Zeiss, Abbe, Schott, Schiller und Goethe begegnet man auf Schritt und Tritt, sind sie doch untrennbar mit der Entwicklung der Wirtschaft, der Bildung und der Kunst in Jena eng verbunden gewesen.

Jena liegt im Saaletal, umschlossen von ca. 400 m hohen Hügeln, und die Umgebung ist auch ein Eldorado für Wanderfreunde.

Aber nun begleiten sie mich einfach auf meinem Bummel durch die Innenstadt an einem sonnigen Pfingsttag.

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Artikel und Fotos über Jenas Umgebung werde ich in den nächsten Tagen auch noch veröffentlichen, eine ganze Reihe davon sind auch auf meinem Fotoblog und in meiner Fotogalerie zu sehen.


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Lato – die besterhaltene dorische Bergstadt

Die Überreste der antiken Stadt Lato liegen in herrlicher Berglandschaft inmitten von olivenbestandenen Hügeln nördlich von Kritsa auf der Mittelmeerinsel Kreta. Diese Ruinen stammen aus klassisch-griechischer Zeit und werden dem 7. – 4. Jahrhundert vor Christus zugeordnet.

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Der Ort hat eine faszinierende Athmosphäre und hat bei mir persönlich einen größeren Eindruck hinterlassen, als die Ausgrabungen von Knossos und Malia, wobei dies einfach an der tollen Bergkulisse und der umgebenden Landschaft liegt.

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Man sollte unbedingt genügend Zeit einplanen und auch festes Wanderschuhwerk anziehen, um den ein oder anderen Pfad auf dem Gelände bis zur Anhöhe zu erklimmen. Die fantastische Aussicht auf die Überreste der Stadt Lato und auch der Ausblick auf Agios Nikolaos und die Bucht entschädigen für die kleine Mühe des Aufstiegs.

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Wenn man bedenkt, dass die Dorer ein kriegerisches Volk waren, kann man den Standort von Lato hoch auf dem Berg nicht nur mit seiner strategisch günstigen Position für eventuelle Verteidigungen nachvollziehen. Gleichzeitig bot die Lage auch eine sehr gute Position für eigene Überfälle auf benachbarte Orte.


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Wie schon erwähnt, nehmen sie sich Zeit für diesen Ort, lassen sie die Spuren der Geschichte, aber auch das tolle Landschaftsflair auf sich wirken.

Der Besuch des Bergdorfes Kritsa und der nahegelegenen Panagia-Kera-Kirche lassen sich mit der Erkundung von Lato wunderbar verbinden und sind Garant für einen perfekten Ausflugstag in Ostkreta.

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Auf unserer Reise und den Wanderungen durch Ostkreta haben wir viele Ausgrabungen und Kulturgüter gesehen, darunter auch den Palast von Malia. Er gehört zu den drei großen minoischen Palästen, die im Verlauf des 20. Jahrhunderts freigelegt wurden.

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Der Mythologie nach gehörte der Palast von Malia dem König Sarpedon, einem Bruder von Minos. Das Bauwerk hatte eine sehr gute strategische Lage, da es an einem wichtigen Handelsweg lag, der die Mitte und den  Osten der Insel verband. Das Palastgebiet hat einen Durchmesser von ca. 600 m und die Ausdehnung der damaligen Stadt wird auf auf etwa 80 ha geschätzt.

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Da der Name des Palastes nicht überliefert wurde nennt man ihn heute einfach nach dem Namen des Ortes, der nur 2 km entfernt ist, Malia.

Im Gegensatz zu Knossos sieht man in Malia keine figürlichen Wandbilder oder Fresken. Ein Teil der 3500 Jahre alten Gemäuer wird heute mit Überdachungen vor der Witterung geschützt und das rötliche Gestein unter den Schutzdächern gibt diesem Teil der Anlage eine besondere Farbnote.

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Man kann eine ganze Reihe von gut erhaltenen großen Tongefäßen bewundern, die zum größten Teil mit Ösen versehen waren, die zur Seilverschnürung beim Transport dienten.

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Man geht davon aus, dass dieser Ort schon in der Jungsteinzeit bewohnt war und der erste Palast um 1900 vor Christus errichtet wurde. Nach dessen Zerstörung um 1700 v. Chr. wurde nur ein kleinerer Palast gebaut, dessen Ruinen heute zu sehen sind.

Die Ausgrabungen begannen 1921 und werden auch heute noch fortgesetzt. Dies geschieht unter Leitung des Französischen Archäologischen Institut Athen.

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Der relativ kleine Ort Elounda liegt weit östlich auf der Nordseite von Kreta zwischen Plakia und Agios Nikolaos.
Elounda ist ein Luxusdomizil für Urlauber geworden und im südlichen Teil der malerischen Mirabello-Bucht reihen sich viele Edel-Herbergen aneinander, wobei der Ort und die Küstenlandschaft immer noch einen ursprünglichen Charakter erhalten konnten.

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Typische schneeweissen Häuser, umgeben von der mediterranen Vegetation und einem tiefblauen Meer, geben dem Ort ein gewisses Flair und der gehobene Standard der meisten Hotels und Herbergen zieht eher wohlbetuchte Reisende als Rucksacktouristen an.

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In der Antike war Elounda unter dem altgriechischem Namen Olous bekannt und war einer der bedeutendsten Häfen Kretas. Olous versank im 4. Jahrhundert nach Christus, als sich der Osten Kretas senkte.

Heute kann man immer noch einige Mauern der untergeganenen Stadt unter dem Wasserspiegel erkennen.

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Auch die Venezianer nutzten die Bucht als Hafen und errichteten auf der damaligen Halbinsel Spinalonga eine Festung zum Schutz des Hafens.

Heute ist Elounda ein schöner Platz zum Relaxen und Genießen, wie man auf den sehen kann.

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