Herbst über den Dächern von Jena

Herbstpanorama

 

Der JenTower ist nicht nur Jenas höchstes Gebäude, sondern auch das von ganz Thüringen. Und es gibt in Jenas Innenstadt kaum einen schöneren Platz, um aus luftiger Höhe einen Blick auf Jenas Dächer und Straßen zu werfen. Die Aussichtsplattform des JenTower in 125 Meter Höhe erlaubt einen wunderbaren Panoramablick auf die Stadt, die zahlreichen Gebäude, Straßen, Gassen und die angrenzenden Berge.

Man sieht die Menschen und Autos da unten wie auf einer großen Modelleisenbahnausstellung und wie zum Beweis dafür sieht man die Züge auf den Strecken nach Weimar und Saalfeld in der Ferne auf den Gleisen vorbeifahren.

An diesem herrlichen und sonnigen Herbsttag zog es viele Besucher hinauf auf den JenTower und jeder von ihnen bekam einen atemberaubenden Ausblick auf farbenüberzogene Bäume und Wiesen, die in goldenen, roten und grünen Farbnuancen ein fast unrealistisch schönes Bild ergaben.

Falls sie in den letzten Tagen diese Gelegenheit zu einem solchen Ausblick verpasst haben, dann genießen sie doch einfach einige der Panoramen und Fotos von Jena, die ich auch aus den Bildern dieses sonnigen Herbsttages erstellt habe.

Jena im Herbst

Jenas Panorama


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Die Baumkronen herbstlich geschmückter Bäume sind zum Greifen nah und goldfarbene Blätter und Äste säumen den Weg in fast 40 Meter Höhe. Der Baumkronenpfad im Nationalpark Hainich in Thüringen macht es möglich, dass die begeisterten Besucher jeglichen Alters die Laub- und Nadelbäume dieses einmaligen Waldbestandes aus luftiger Höhe betrachten können.
Auf zwei breiten in Schleifen führenden Wegen von jeweils 238 und 308 Metern Länge kann man nicht nur die fantastische Aussicht auf prächtige Bäume genießen, sondern auch einiges über diesen Park und seine Pflanzen und Tiere lernen.
Wenn man Glück und Geduld hat dann kann man neben Fledermäusen, Mardern und zahlreichen Vogelarten auch eine der im Park vorhandenen Wildkatzen beobachten.

Neben dem Baumkronenpfad, dessen Besuch auf jeden Fall empfehlenswert ist, kann man natürlich auch stundenlang auf herrlichen Waldwegen durch den Nationalpark Hainich streifen und einen Buchenurwald bewundern, den man in dieser Form in Deutschland wahrscheinlich nur einmal vorfindet.

Panorama

Der Nationalpark Hainich ist weniger als eine Autostunde von Jena entfernt. Der Baumkronenpfad befindet sich an der Thiemsburg in der Nähe der Kurstadt Bad Langensalza und die Anfahrt ist aus allen Richtungen gut ausgeschildert. Am Parkplatz braucht man je nach Andrang ein paar Minuten, aber das Warten wird dann im Wald und auf dem Baumkronenpfad mit einem fantastischen Flair und Ausblick belohnt. Immerhin wurde der Hainich in diesem Jahr in die Liste des Weltnaturerbes der UNESCO aufgenommen und diese Einmaligkeit dieser Wälder spürt der Besucher sofort.

Und wenn man diese Tour in den Hainicher Nationalpark auch noch an einem so wunderbaren Herbstwochende im Oktober machen kann dann wird man diese Eindrücke kaum wieder vergessen.

Aussichtsturm

Baumkronenpfad

Baumwelt

Teichromantik im Herbst


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Vor dem blauen Himmel im Sonnenschein des herbstlichen Tages schimmern die Farben der Blätter besonders kontrastreich. Es ist eine wunderbare Zeit für Fotografen, die die Natur und deren Farben- und Lichtspiele lieben. Man kann auf den Fotos nur Momentaufnahmen einfangen, aber diese lassen sich so leuchtend wie in keiner anderen Jahreszeit einfangen.

Aber haben sie sich schon mal Gedanken darüber gemacht, warum sich diese Farbenpracht an den Laubbäumen im Herbst überhaupt entwickelt?

Die Antwort darauf ist eher einfach, auch wenn sie im ersten Moment nicht wirklich auf der Hand liegt. Den Anstoß gibt die Tatscahe, dass ein Baum in den kargen Wintermonaten einerseits viel Feuchtigkeit speichern und ddaurch auch wenig über eine große Oberfläche wie dem Laubkleid abgeben möchte. Daher werfen die meisten Laubbäume einfach ihre Blätter ab. Allerdings besitzen die Blätter einen hohen Nährstoffgehalt und besonders das für die grüne Farbe verantwortliche Chlorophyll möchte die Pflanze gern behalten und außerhalb der Blätter speichern.

Das Chlorophyll wird aus den Blättern abgebaut und zum Stamm transportiert. Und genau dieser Vorgang bewirkt das Einfärben der Blätter. Das Chlorophyll geht den Blättern verloren und dadurch kommen die anderen Farben zum Vorschein. So entstehen besonders die gelblichen Blätter. Tiefes Rot entwickelt sich nur selten und geht normalerweise mit einem Zuckerstau im Blatt einher, der durch starke Temperaturunterschiede zwischen Tag und Nacht hervorgerufen wird.

Die Vorgänge und Ziele der Blattfärbung sind sehr komplex und selbst Biologen sind sich nicht 100 % über Sinn und Ablauf einig.

Aber das spielt auch momentan keine Rolle. Die bunten Wälder sind für uns schön anzusehen und eine Wanderung durch den herbstlichen Wald ist einfach ein Genuss. Und auch dies ist wichtig…

Herbstfoto


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Happy Birthday Goneo!

Dieser private Blog von mir wird nun auch schon bald 3 Jahre alt und ich habe sogar Websites, die schon seit 5 Jahren online sind.

So wie ich von meinem Auto erwarte, dass es mich ohne Probleme von A nach B bringt, so erwarte ich von dem Server, auf dem meine Websites liegen, einfach nur tägliche Verfügbarkeit, Spam-Schutz und gute Performance, ohne dass ich viel dafür machen muss.

Meine Autowerkstatt kümmert sich um all die Dinge wie Wartung und Ölwechsel. Und dies sollte natürlich im übertragenen Sinne auch ein Webhosting Provider machen.

Als ich mit dem Bloggen begonnen habe, da hatte ich ein wenig nach den damaligen Anbietern von Webhosting-Paketen recherchiert und habe dann auch durchaus große Unterschiede bei Preisen und Inhalten gefunden.

Ich bin froh, dass ich mich dann dazu entschieden habe, Websites bei dem deutschen Anbieter Goneo hosten zu lassen. Damlas gehörten die Angebote von Goneo zu den preiswertesten Paketen und ich hatte den Eindruck, dass man dafür auch einiges bekommt. Am Ende zählt natürlich nur die praktische Erfahrung und die ist in all diesen Jahren durchweg positiv gewesen.

Ich habe kaum einmal ein Problem mit der Serverfügbarkeit und der Performance gehabt oder wahrgenommen, und wenn es mal ein kleines Problem gab, dann war es schnell und professionell ausgeräumt.

Und ich muss sagen, dass das Preis-Leistungs-Verhältnis von Goneo kaum zu schlagen ist, besonders wenn man mehr als eine Domain im Paket erwirbt.

Ich hoffe, dass andere Nutzer von Goneo auch diese positiven Erfahrungen gemacht haben, aber wahrscheinlich ist dies oft ohnehin von den individuellen Anforderungen und Erwartungen abhängig.

Nun feiert Goneo seinen 5. Geburtstag und mit dem Webhoster zusammen auch einige meiner privaten Websites. Ich gratuliere euch bei Goneo und ich hoffe, dass ihr euch die Preise und Professionalität auch für die Zukunft erhaltet.

Für die Leser meines Blogs, die vielleicht selbst noch keinen eigenen Blog oder Website haben ein Tipp : Goneo bietet momentan zum Jubiläum Einstiegspakete zu Preisen an, die sogar noch günstiger sind. Allerdings gelten einige diese Pakete nur bei einer Mindestvertragsdauer von 12 Monaten. Aber mal ehrlich – der Start eines Blogs oder einer Website lohnen sich ohnehin nur, wenn man diese auch auf Jahre anlegt und pflegt.

Übrigens, wer Hilfe oder Anregungen zur Erstellung von eigenen Seiten braucht – ich kann gern Unterstützung und Tipps geben.

Also schaut einfach mal zu den aktuellen Angeboten von Goneo und vielleicht findet ihr euch bald unter den Bloggern wieder.


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Ich habe schon viel über meine Heimatstadt Jena berichtet, aber einige Wanderfreunde haben mit Recht darauf hingewiesen, dass es im Internet kaum Artikel über die wunderbaren Wandermöglichkeiten in der Region um Jena gibt.
Diese Hinweise nehme ich zum Anlass und werde in den nächsten Artikeln einige Wandertouren von Jena und Umgebung kurz beschreiben. Durch die wunderbare Lage von Jena im mittleren Saaletal mit zahlreichen Bergen und Hügelketten und weiten Wäldern sind die Wandermöglichkeiten fast unbegrenzt.

Die interessante Pflanzenwelt mit seltenen Vorkommen an Orchideen und Frühblühern rundet die Möglichkeiten nochmals ab und zieht auch jährlich viele Wanderfreunde in unsere Gegend.

Natürlich werde ich bei den Tourenbeschreibungen auch wie immer reichlich Fotomaterial zeigen.

Nun ist gerade Himmelfahrt vorüber und viele meiner Wanderfreunde laufen schon seit vielen Jahren gemeinsam und kennen fast jede Ecke hier im Saaletal. Da haben sich auch viele Fotos angesammelt, manche noch in Schwarz-Weiß, und jetzt werde ich mir endlich mal die Zeit nehmen und auch die Fotos von Freunden und ehemaligen Kollegen in einige Artikel einfließen lassen.

Wie immer freue ich mich natürlich auch über Gastartikel zum Thema Wandern in Jena und im Saaletal. Es genügt eine kurze email an mich und dann gehen die Artikel online.

Wandern in Jena

Einige der Wanderungen, u.a. eine Tourenbeschreibung der Wanderung durch Pennickental und über die Kernberghorizontale, kann man übrigens schon auf meiner Seite mit Fotos und Impressionen aus und von Jena finden.


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Vielen Dank!

Wie schnell doch die Zeit vergeht. Ehe man es sich versieht und schon sind einige Jahrzehnte im Leben vergangen. Alles in allem schöne Jahre.

So einen runden Geburtstag feiert man nur einmal im Leben und ich bin über die vielen Glückwünsche und Geschenke richtig bewegt.

Deswegen möchte ich hier auf meinem Blog allen Gratulanten noch einmal ganz herzlich danken. Ich konnte nicht mit jedem persönlich anstoßen, aber ich freue mich auf jede Gelegenheit, um dies noch nachzuholen.

Ich freue mich auf die kommenden Jahre und werde natürlich hier einiges darüber schreiben.

Vielen Dank und alles Gute auch für Euch!

Jürgen

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Winterlinge im Rautal – Vorboten des Frühlings

Die vergangenen Wintermonate erschienen mir sehr lang. Sie waren klirrend kalt, die morgendlichen Rituale mit dem Freikratzen der Scheiben des Autos und dem Schneeschippen kommen in Erinnerung. Aber es erscheinen auch die Tage mit herrlich weißem Schnee und blauem Himmel und die weihnachtliche Zeit mit Schnee und Eis.
Aber wahrscheinlich geht es mir im Moment nicht allein so – all die Erinnerungen an schöne Wintertage und Wanderungen durch kniehohen Schnee lassen doch die Sehnsucht nach Frühling und Wärme nicht kleiner werden.
Der Winter scheint sich aber in diesem Jahr wahrlich noch nicht geschlagen zu geben. Nächtliche Frostgrade lassen die Natur noch ein wenig im Winterschlaf verharren.

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Aber es gibt sie, auch und gerade in Jena – die Vorboten des Frühlings. Man sieht sie schon seit Tagen vereinzelt in Gärten und geschützten Grundstücksecken – Frühblüher wie Schneeglöckchen und Winterlinge.
Aber man wird gerade die Winterlinge in Deutschland nur selten in so gehäufter Menge finden, wie im Rautal im nördlichen Teil von Jena.

Mittlerweile ist die dort mit Winterlingen bedeckte Fläche auf über einen Hektar angewachsen. Damit hat sie sich im letzten halben Jahrhundert immerhin um den Faktor Fünf erweitert.

Und wahrscheinlich ist damit im Rautal noch kein Ende abzusehen, da sich Winterlinge unter günstigen Bedingungen recht schnell ausbreiten.

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Vor einer Woche war ich bereits in dieser Gegend unterhalb von Closewitz auf der Suche nach dem Frühling und habe auch bereits die gelben Tupfer im Schnee gefunden. Eine Woche mit Sonnenschein hat trotz der heftigen nächtlichen Minusgrade nun einen beachtlichen Teil der Winterlinge zum Erblühen gebracht.

Vergleichen sie einfach die Bilder des letzten Wochenendes mit den Fotos der Jenaer Winterlinge im Rautal am gestrigen Samstag. Wahrscheinlich wird nun in der ersten Märzwoche der Höhepunkt der Blüte erscheinen.

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Jenaer und Besucher unserer Stadt – verpassen sie nicht einen Besuch der Waldwiesen mit den Winterlingen, solange es nicht zu spät ist.
Einfach mit dem Auto über Jena-Nord in Richtung Closewitz fahren und nach dem Ortsausgang Jena eine Parkmöglichkeit suchen, oder umweltbewusster, mit dem Bus der Linie 15 bis zur Endhaltestelle im Rautal fahren und von dort der Straße in Richtung Closewitz folgen. Dann einfach den Schildern zum Burschenplatz folgen und den Anstieg zum Winterling-Rundweg nicht scheuen.

Ich wünsche viel Spaß und Sonnenschein!

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Unsere gemeinsame kleine Fototour durch den Süden Frankreichs beginnt in Sisteron, einem interessanten und imposanten Ort in der Haute Provence. Diese Gegend im Norden der „eigentlichen“ Provence steht auf dem ersten Blick im Gegensatz zu dem typischen Bild der Provence. Die Haute-Provence ist eine eher dünn besiedelte und rauher wirkende Region. Allerdings ist der Anbau von Lavendel wohl sogar in der Haute-Provence noch intensiver als in der weiter südlich liegenden Region der Provence.

Aber bevor wir uns mit der Digitalkamera den blühenden Lavendelfeldern zuwenden machen wir erst einmal Station am nördlichsten Punkt der Provence, in Sisteron. Der Ort hat seit Menschengedenken nicht nur den Ruf als Pforte zur Provence inne, sondern er war auch schon immer ein militärisch wichtiger Punkt. Und dies ist auch heute unübersehbar. Dominant, majestätisch und unübersehbar thront die Zitadelle über der Stadt. Sie wurde Ende des 16. Jahrhunderts im Auftrag Heinrichs IV. angelegt und ersetzte eine dort befindliche Wehrburg.

Die Zitadelle von Sisteron

Der Aus- und Anblick, den man nach einem kurzen aber beschwerlichem Anstieg genießen kann entschädigt für die kleine Mühe. Nicht nur dier weitläufige Anlage selbst ist ein absolut lohnenswertes Ziel für Freunde von Festungsanlagen, sondern auch der atemberaubende Blick auf den Ort Sisteron, der in der tiefen Schlucht unterhalb der Zitadelle liegt und malerisch vor einem hohen, faltendurchzogenem Berg liegt, wie ich ihn bisher noch nirgendwo gesehen hatte.

Panoramablick auf Sisteron

Man stellt schnell fest, dass das Gelände der Festungsanlage wirklich sehr groß ist und die einzelnen interessanten Punkte ohne einen Reiseführer schwer erreichbar sind. Daher sollte man sich unbedingt an der Kasse am Eingang zur Zitadelle den Plan der Burganlage mitnehmen und dem empfohlenen Rundgang folgen.

Oben auf der Zitadelle

Die Festungsanlage

In Millionen von Jahren hat sich der Sisteron durchzeihende Fluß, die Durance, durch Felsen und Erdreich gegraben. Vom obersten Punkt der Zitadelle hat man einen gigantischen Blick auf Ort und Tal.

Sisteron im langgeschnittenen Tal

Man klann viele Stunden auf der Zitadelle verbringen, ohne wirklich all die Interessanten Dinge gesehen zu haben, aber irgendwann müssen wir uns wieder auf die Reise machen. Immerhin haben wir noch einige Stationen auf unserer Tour durch die Provence vor uns. Und immerhin haben wir am heutigen Tag noch nicht einmal ein blühendes Lavendelfeld gesehen.

Aber das wird sich bald ändern.


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