Unsere gemeinsame kleine Fototour durch den Süden Frankreichs beginnt in Sisteron, einem interessanten und imposanten Ort in der Haute Provence. Diese Gegend im Norden der „eigentlichen“ Provence steht auf dem ersten Blick im Gegensatz zu dem typischen Bild der Provence. Die Haute-Provence ist eine eher dünn besiedelte und rauher wirkende Region. Allerdings ist der Anbau von Lavendel wohl sogar in der Haute-Provence noch intensiver als in der weiter südlich liegenden Region der Provence.

Aber bevor wir uns mit der Digitalkamera den blühenden Lavendelfeldern zuwenden machen wir erst einmal Station am nördlichsten Punkt der Provence, in Sisteron. Der Ort hat seit Menschengedenken nicht nur den Ruf als Pforte zur Provence inne, sondern er war auch schon immer ein militärisch wichtiger Punkt. Und dies ist auch heute unübersehbar. Dominant, majestätisch und unübersehbar thront die Zitadelle über der Stadt. Sie wurde Ende des 16. Jahrhunderts im Auftrag Heinrichs IV. angelegt und ersetzte eine dort befindliche Wehrburg.

Die Zitadelle von Sisteron

Der Aus- und Anblick, den man nach einem kurzen aber beschwerlichem Anstieg genießen kann entschädigt für die kleine Mühe. Nicht nur dier weitläufige Anlage selbst ist ein absolut lohnenswertes Ziel für Freunde von Festungsanlagen, sondern auch der atemberaubende Blick auf den Ort Sisteron, der in der tiefen Schlucht unterhalb der Zitadelle liegt und malerisch vor einem hohen, faltendurchzogenem Berg liegt, wie ich ihn bisher noch nirgendwo gesehen hatte.

Panoramablick auf Sisteron

Man stellt schnell fest, dass das Gelände der Festungsanlage wirklich sehr groß ist und die einzelnen interessanten Punkte ohne einen Reiseführer schwer erreichbar sind. Daher sollte man sich unbedingt an der Kasse am Eingang zur Zitadelle den Plan der Burganlage mitnehmen und dem empfohlenen Rundgang folgen.

Oben auf der Zitadelle

Die Festungsanlage

In Millionen von Jahren hat sich der Sisteron durchzeihende Fluß, die Durance, durch Felsen und Erdreich gegraben. Vom obersten Punkt der Zitadelle hat man einen gigantischen Blick auf Ort und Tal.

Sisteron im langgeschnittenen Tal

Man klann viele Stunden auf der Zitadelle verbringen, ohne wirklich all die Interessanten Dinge gesehen zu haben, aber irgendwann müssen wir uns wieder auf die Reise machen. Immerhin haben wir noch einige Stationen auf unserer Tour durch die Provence vor uns. Und immerhin haben wir am heutigen Tag noch nicht einmal ein blühendes Lavendelfeld gesehen.

Aber das wird sich bald ändern.


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Südliche Impressionen

Der Winter hatte uns im laufenden Jahr ganz schön fest in seinem kalten Griff. Für begeisterte Skifahrer und Rodler war dies natürlich ein Segen, zumal ich mich kaum an einen so schneereichen Winter erinnern kann. Nun steigen die Temperaturen wieder langsam, aber für Frühlingsgefühle ist es wahrscheinlich doch noch etwas zeitig. Aber man kann sich natürlich schon etwas Vorfreude auf den kommenden Frühling und Sommer schaffen, was bei dem Herauskramen vergangener Urlaubsfotos meist von ganz allein geschieht.

Dann werde ich jetzt in den Artikeln der nächsten Tage die treuen Leser meines Blogs an dem Durchblättern des Fotoalbums verschiedener Reisen in den Süden teilhaben lassen und damit vielleicht ein wenig das Warten auf die wärmeren Tage verkürzen. Die sommerliche Reise wird in Frankreich, in der Provence, beginnen. Lavendelfelder, Bilder von rotem Mohn und strahlenden Sonnenblumen, Eindrücke vergangener Kulturen und Kunst der alten und neuen Zeit – dies werden nur einige Eindrücke sein, die ich aus dem Süden von Frankreich präsentieren werde. Ich bin schon selbst gespannt auf die kleine Reise durch das Land der Düfte und des Lavendels und freue mich darauf, sie auf diese fotografische Tour mitnehmen zu dürfen.

Ich habe auch noch einen Fotoblog eingerichtet, der Kunst und Fotos südlichem Flairs präsentiert und kommentiert. Nun werde ich die Akkus der Kamera aufladen, damit ich auf der virtuellen Reise der nächsten Tage immer einen schnappschussbereiten Fotoapparat habe.

Hier sind ein paar erste Eindrücke. Riechen sie auch den Duft des Lavendels…?

Eindrücke der Provence

Lavendelfeld


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Prosit Neujahr – Happy New Year!

Das neue Jahr steht vor der Tür. Lasst uns einem vergangenen Jahr mit seinen Höhe und Tiefen Danke sagen für die schönen Stunden und vergessen wir einfach einmal die weniger schönen Momente. Ich wünsche jedem der dies hier liest einen fröhlichen und feuchten Rutsch hinüber in das neue Jahr und natürlich ein gesundes, friedliches, liebevolles, erfolgreiches und glückliches Jahr 2011!
Bis bald mal wieder auf diesem Blog und wir sehen uns hoffentlich auch im neuen Jahr wieder!

Euer Jürgen

neujahrsgruss

©iStock.com / zeljkosantrac


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Ein frohes und besinnliches Weihnachtsfest

Die Schneeflocken tanzen, Weihnachtsmusik im Hintergrund, überall bunt geschmückte Weihnachtsbäume – es ist Weihnachten. Eine gute Zeit, um Familie und Freunde zu besuchen, Ruhe zu finden und das Jahr noch einmal in Gedanken vorbeiziehen zu lassen.
In diesem Sinne wünsche ich allen die ich kenne, allen die mich kennen, allen die mich vielleicht noch kennenlernen werden und natürlich allen Lesern dieses Blogs ein wunderschönes und besinnliches Weihnachtsfest. Ich hoffe, dass wir uns bald nach den Feiertagen hier oder im wahren Leben wieder sehen werden.

Bis bald

Jürgen Gobel

Weihnachten im Schnee

(c) czibo – stock.adobe.com


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Das weihnachtliche Thüringen

Nun steht Weihnachten vor der Tür und es wird in diesem Jahr seit langer Zeit mal wieder eine weiße Weihnacht im gesamten Land werden. Die Weihnachtsmärkte haben fast überall mittlerweile geschlossen und da werde ich hier noch einen letzten virtuellen Streifzug durch einige Thüringer Weihnachtsmärkte unternehmen, indem ich einfach mal einige der Fotos heraussuche, die ich in den letzten Wochen geschossen habe.
Schnee musste man auch in der Adventszeit nicht suchen, er war einfach fast über die gesamte Zeit überall in Thüringen reichlich vorhanden. Und so strahlen die Bilder die Kälte von eisigen Temperaturen, aber auch die wohlige Wärme der Lichter der Vorweihnachtszeit aus.
Also begleiten sie mich doch noch ein letztes Mal auf meinem Bummel über verschiedenen Weihnachtsmärkte von Jena bis hinunter nach Lauscha im tiefsten Thüringer Wald.

Beginnen wir doch heute unsere Tour auf dem kleinen aber schönen Adventsmarkt auf dem Schloss Kochberg in Großkochberg.

Winterliches Großkochberg

Das Schloss war bei meinem Besuch am 2. Advent in ein weißes Kleid geschlüpft, der Himmel war fast wolkenlos blau und das Rot der weihnachtlichen Stände machten die Postkartenbilder perfekt.

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Weiter geht es. Noch etwa 40 km hinein in den Thüringer Wald und man kommt in das kleine, aber weltbekannte Lauscha. Lauscha ist das thüringische Zentrum der Glasbläserei. Auf Schritt und Tritt begegnet man diesem Handwerk und erst recht zur Weihnachtszeit.

Willkommen auf dem Lauschaer Kugelmarkt. Hier wurde es aber nun doch etwas diesig und es schneite. Aber es wurde ohnehin bald dunkel.

Lauscha im Winterkleid

Kugelmarkt in Lauscha

Weihnachtliches Lauscha

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Weiter geht es in die Landeshauptsstadt von Thüringen – Erfurt. Der Erfurter Weihnachtsmarkt fasziniert allein schon durch die herrliche Domkulisse.

Rummel in Erfurt

Erfurter Weihnachtsmarkt

Weimar liegt zwischen Erfurt und Jena und ist nicht nur zur Weihnachtszeit ein Platz der Kultur und Kunst. Der Weihnachtsmarkt zieht sich durch die halbe Innenstadt und schmiegt sich in die historischen Straßen, Plätze und Gassen.

Der Weihnachtsmarkt von Weimar

Weimar zur Adventszeit

Nun sind es nur noch ungefähr 20 Kilometer zurück in meine Heimatstadt Jena. Und hier begrüßt der historische Marktplatz rings um den Hanfried seine Gäste mit weihnachtlichem Angebot.

Jenaer Weihnachtsmarkt

Die alte Göhre im Weihnachtsschmuck

Wer sich jetzt wundert, dass man all diese Aufnahmen an einem Tag machen kann, dem sei gesagt, dass diese Tour und die Fotos über zwei Wochenenden gemacht wurde.


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Winterliches Panorama

Der Winter hat kalendarisch noch gar nicht begonnen, aber wir haben in diesem Jahr schon seit über 3 Wochen in fast allen Teilen Deutschlands ununterbrochen eine geschlossene Schneedecke. Das ist schon beeindruckend, zumal wir nun wahrscheinlich auch mit einer weißen Weihnacht rechnen können. Da kommt man in diesem Jahr als ambitionierter Fotograf auch mal richtig dazu und kann eine Reihe von schneereichen Winterfotos schießen ohne Gefahr zu laufen, dass die Winterpracht während der Belichtungszeit zu schmelzen beginnt…
Panoramaaufnahmen von verschneiten Landschaften lassen sich in der Regel am besten von höheren Punkten machen. In Jena haben wir natürlich eine ganze Reihe von Bergen und Hügeln, von denen man weit in Landschaft und Ferne schauen kann. Aber wir haben eben auch ein hohes Gebäude im Zentrum der Stadt, das mit seinen 130 m Höhe ideal für einen Panoramablick geeignet ist.
Ich bereits im Sommer Aufnahmen von der Aussichtsplattform des JenTower an dieser Stelle vorgestellt und nun werden ein paar winterliche Panoramen aus der gleichen Höhe folgen. Die Fotos sind an einem Tag entstanden, als die Schneedecke bei uns in Jena noch nicht die Höhe des heutigen Tages erreicht hatte, aber sie sind doch als schöne Winteraufnahmen zu erkennen.
Man erkennt auch den Weihnachtsmarkt, der damals gerade erst begonnen hatte.

Also, bitte nicht zu weit vorlehnen und immer schön am eiskalten Geländer der Aussichtsplattform festhalten.

jWinterlicher Panoramablick auf Jena

Ein faszinierender Blick über Jenas Innenstadt bis hin zum Jenzig und dem Hausberg

Der Marktplatz von oben

Die Buden des Jenaer Weihnachtsmarktes erscheinen wie auf der Platte einer Modelleisenbahn.

Eichplatz im Winter

Der Eichplatz mit der Kulisse des Weihnachtsmarktes und der Eisbahn.


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Natürlich gehört der Besuch des Weihnachtsmarktes in der Heimatstadt zur Adventszeit jeden Jahres. Dieses Jahr habe ich nicht nur die obligatorische Bratwurst und den Glühwein als Anlass für den Besuch des Weihnachtsmarktes in der guten Stube von Jena genommen, sondern ich war mit Stativ und Fotokamera auf Fototour.

Es hat leider recht stark geschneit und die Sicht war dementsprechend nicht besonders gut, aber ich glaube trotzdem, dass ein paar stimmungsreiche Bilder der Vorweihnachtszeit entstanden sind.

Mir gefallen besonders die Panoramaaufnahmen aus je zwei Einzelbildern, die ich aus der Sportsbar neben dem Stadtmuseum geschossen habe und dann am Rechner mit der Merge Funktion von Photoshop zusammengesetzt habe.

Riechen Sie beim Anblick der Bilder auch den Duft von würzigem Glühwein und Thüringer Rostbratwürsten? Auch  wenn sie den Duft nicht wahrnehmen gibt es viele Gründe, um einfach noch am 4. Advent den Besuch des Jenaer Weihnachtsmarktes ins Wochenendprogramm aufzunehmen.

Weihnachtspanorama in Jena

Der Blick auf den historischen Marktplatz in Jena zur Vorweihnachtszeit.

Blick aus der Sportsbar auf den Weihnachtsmarkt

Das ehrwürdige historische Rathaus und Hanfried auf seinem Denkmalssockel wachen über dem Weihnachtsmarkt.

Das Rathaus zur Weihnachtszeit Hanfried fühlt sich nicht gestört


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Der hell erleuchtete Erfurter Dom, der kalte Hauch von Schnee und eisiger Kälte, heißer Glühwein und Punsch, handwerkliche Kunst und noch viel mehr – das ist der Erfurter Weihnachtsmarkt am Adventswochenende. Man kann das besondere Flair dieses wohl schönsten Weihnachtsmarktes in Thüringen kaum auf ein Foto bannen. Aber ich habe es versucht.
Mit einem dicken Schal, meiner Canon 20D, einem stabilen Stativ, einem Fernauslöser und natürlich in entsprechender Adventsstimmung habe ich ein paar Schnappschüsse von Trubel und vorweihnachtlicher Betriebsamkeit am Abend eingefangen.
Mir gefallen die Weihnachtsmärkte am späten Abend immer besonders gut, da dann die tausende von Lichterketten erst richtig zur Wirkung kommen. Leider schließen viele der Weihnachtsmärkte schon relativ zeitig, aber manchmal bleiben die Beleuchtungen noch eine Weile an, so dass man dann ohne die Menschen im Vordergrund seine Bilder schießen kann.
Genießen sie die Fotos und dann nutzen sie doch einfach noch die Chance, in den nächsten Tag den Erfurter Weihnachtsmarkt oder einen der anderen Thüringer Märkte zu besuchen.
Ich wünsche viel Spaß und natürlich noch eine schöne Adventszeit.

Der Erfurter Weihnachtsmarkt

Weihnachten in Erfurt

Adventsstimmung

Erfurter Dom

Das Riesenrad Lichterglanz


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