Ich habe geweint, als du die Nachricht der schrecklichen Krankheit bekommen hast.
Ich habe geweint, vor Hilflosigkeit , als ich deine Leiden sah und spürte.
Ich habe geweint, als ich merkte, dass keine Zeit mehr bleibt, dir all das zurückzugeben, was du uns seit unserer Kindheit gegeben hast.
Ich habe geweint, als sich deine Augen schlossen und ich deine Hand zum letzten Mal drückte.
Und ich weine, während ich diese Zeilen schreibe.
Du würdest jetzt sagen, dass große Männer nicht weinen sollten. Aber ich schäme mich nicht.
Wir werden dich oft besuchen und dir wie versprochen deine Lieblingsblumen bringen.
Und wir werden Vati deine und unsere Liebe geben.

Machs gut, Mama, wir werden dich nie vergessen.
Und schimpfe nicht mit mir, weil ich weine…


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Florenz

Über Florenz ist schon viel geschrieben worden und das ist auch nicht verwunderlich. Nur wenige Städte in Südeuropa können mit dieser Geschichte an Kunst, Kultur und Handel mithalten.
Geografisch betrachtet liegt Florenz am Fluss Arno und hat knapp über 380.000 Einwohnern. Sie ist gleichzeitig die Hauptstadt der Toskana und der Provinz Florenz.

Die weltweit bekannte und in ihrer Art einzigartige Stadt besitzt eine stattliche Anzahl an Museen, Kirchen, Palästen und Plätzen von enormen historischem und künstlerischem Wert. Bis heute ist die Schönheit der Stadt, die seit Jahrhunderten viele Besucher anlockt, erhalten geblieben und so gilt die historische Altstadt mit ihrer typischen florentinischen Architektur als Weltkulturerbe.

Man kann bei einem Bummel durch die historische Altstadt von Florenz bei jedem Schritt zahlreiche Zeugnisse der Zeit der Renaissance bis zur Herrschaft der Medici im 15. und 16. Jahrhundert finden. Florentinische Kaufmannsfamilien vergangener Tage haben ihre Bürgerhäuser prunkvoll gestaltet und namhafte italienische Künstler wie Michelangelo oder Leonardo da Vinci haben der Stadt ihre Prägung gegeben.

Man muss sie gesehen haben und ihr Flair hautnah gespürt haben um zu verstehen, was die Faszination dieser Stadt ausmacht.

Ich lade sie ein zu einem kleinen virtuellen Bummel durch die Stadt der Künste am Arno.

Blick auf Florenz

Blick auf Florenz bei Nacht

Kunststadt Florenz

Florenz

Faszinierendes Florenz

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Ein Streifzug durch die Toskana

Der Sommer in Deutschland hat mal wieder eine längere Pause eingelegt, nachdem wir noch im Juni und Juli von der Sonne und den Temperaturen verwöhnt wurden. Aber der Wetterbericht kündigt auch schon wieder sommerliche Temperaturen an.
Manchmal flieht man bei kaltem Sommerwetter einfach in den wärmeren Süden. Wenn man sich ein paar Tage Urlaub gönnt, sich einen Trip in den Süden leisten kann und den auch noch mit Kultur, Kunst und natürlich der Fotografie verbinden kann, dann steht einer aktiven Erholung kaum noch etwas im Weg.

Es ist bei mir nun zwar schon 2 Jahre her, als ich das letzte mal in der Toskana, meiner Lieblingsregion im Herzen Italiens, war. Aber das ist Grund genug, mal wieder einige der Urlaubsbilder auf der Festplatte zu suchen und sich die schönsten auf den Blog zu laden. Immerhin möchte ich meine Freude auf sonnige Tage mit all den Lesern hier teilen und deswegen werde ich in den nächsten Artikeln einfach eine virtuelle Fotoreise durch die wunderbare Toskana unternehmen.

Die Toskana und auch die französische Provence gehören zu meinen liebsten Urlaubszielen im Süden Europas. Beide Regionen haben eine Ähnlichkeit in der Landschaft und dem Lebensflair der Menschen. Die Toskana verbindet man mit einsam stehenden Zypressen inmitten einer Landschaft von Weinbergen und Zitronenhainen. Die Toskana steht auch gerade für Genießer wie mich für kulinarische und kulturelle Höhepunkte. All dies kann man kaum in Bildern beschreiben, aber lassen sie sich einfach von einigen Fotoimpressionen zu einer Planung des nächsten Urlaubs inspirieren.

Folgen sie mir einfach in den nächsten Tagen auf einem kurzen Streifzug durch die schönsten Städte und Regionen der Toskana. Beginnen wir mit einigen typischen Impressionen und Farben des Südens.

Toskana-Impressionen

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Als Jenenser und begeisterter Fotograf nutzt man schönes Wetter und gutes Licht immer mal für eine Fototour durch die Jenaer Innenstadt. Lohnenswerte Motive finden sich immer wieder aufs Neue und man wird auf der Suche nach interessanten Szenen nicht müde. Mich begeistern auch Panoramaaufnahmen großer Plätze und Landschaften, auch wenn die perspektivische und leicht verzerrte Darstellung solche weitwinkligen Aufnahmen wahrscheinlich nicht jedermanns Geschmack treffen.

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Der Carl-Zeiss-Platz im Herzen von Jena hat Geschichte geschrieben und erinnert mit seinem Namen an den Mechaniker und Firmengründer Carl Zeiss, dem Stadt und gleichnamige Firma einen wichtigen Teil des Weltruhms verdankt.

Ebenso gedenkt dieser Platz einem weiteren wichtigen Sohn der Stadt – Ernst Abbe. Er war Wissenschaftler, Unternehmer und Sozialreformer in einer Person. Das Monument auf dem rechten Teil des Panoramabildes zeigt das Denkmal, das ihm die dankbaren Jenaer in Verehrung und Erinnerung erbauen liesen. Dieser achtseitige,
tempelartige Bau wurde von Henry van de Velde entworfen. Max Klinger errichtete in der Mitte der Halle eine weiße Marmorherme mit dem Kopf Ernst Abbes.
Die linke Seite des Panoramabildes zeigt das Volkshaus, welches auf Bestreben Ernst Abbes erbaut wurde. Er verfolgte damit die Idee, ein für alle politischen Gruppierungen zugängliches öffentliches Gebäude zu schaffen und gleichzeitig für die Bildung der Allgemeinheit zur Verfügung steht. Heute befinden sich im Volkshaus neben der Bibliothek auch noch der Festsaal, der mit Seiten-und Mittelrang über 800 Besuchern Platz bietet und ist gleichzeitig Sitz der Sitz der Jenaer Philharmonie.
In der Mitte des Bildes kann man die ehemalige „Staatliche Optikerschule zu Jena“ sehen, die heute das Optische Museum beherbergt, das aus der großen Sammlung optischer Instrumente der Firma Carl Zeiss hervorgegangen ist.


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Jena hat neben vielen anderen Sehenswürdigkeiten auch einen sehr schönen Botanischen Garten, der durch den Botaniker August Batsch (1761 bis 1802) auf Veranlassung Goethes im Jahr 1794 in einem Bereich des fürstlichen Lustgartens angelegt. Damit ist er einer der ältesten Botanische Garten Deutschlands. Heute wachsen in dieser nach Batschs „natürlichem System“ erstellten Anlage über 12000 Pflanzenarten, die sich auf auf 4,5 ha in wunderbar gepflegten Außenanlagen, aber auch in modernen Gewächshäusern verteilen. Die Pflanzen stammen aus mehreren Klimazonen.

Botanischer Garten Jenas

Im Sommer kann man eine wahre Pracht an Seerosen, darunter die berühmte Amazonas-Seerose, und vielen anderen Wasserpflanzen auf den Teichen bewundern. Die Farben reichen vom leuchtenden Weiß bis zum faszinierenden Rot. Alos bitte die Fotokamera beim Besuch des Botanischen Gartens nicht vergessen – man würde das Einfangen vieler sehenswerter Motive verpassen. Man kann die Anlage in Jena übrigens kaum verfehlen – sie liegt am Fürstengraben 26 gleich in der Nähe des Planetariums und gegenüber der Landesbibliothek.
Seerosen im Botanischen Garten
Wer noch keine Gelegenheit zu einem Bummel durch diese Anlage in Jena hatte, der bekommt auf den folgenden Fotos wenigstens schon einen kleinen Vorgeschmack. Begleiten sie mich einfach auf dem Streifzug durch die Welt der Pflanzen und Kräuter.

Kakteen im Gewächshaus

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Botanischer Garten in Jena

Seerosen

Auch Frösche fühlen sich wohl

Farbenpracht im Teich


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Panorama von Jena

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Vor ein paar Wochen ging mir der Gedanke durch den Kopf, dass ich lange nicht mehr auf der Aussichtsplattform des JenTower war. Der JenTower ist mit ungefähr 120 m das höchste Gebäude von Jena und in der Innenstadt und von den Bergen um Jena aus kaum zu übersehen. Besonders an Tagen mit klarer Sicht ist die Aussicht fasznierend und ich nahm mir vor, bei nächster Gelegenheit Jena on top zu genießen.

An einem Wochenendtag mit herrlichem Sonnenschein und guter Sicht habe ich mir die Spiegelreflexkamera geschnappt und eine Reihe von sehenswerten Bildern in einer Tour durch Jena aufgenommen. Dazu gehören auch Fotos aus über 100 m Höhe vom JenTower geschossen. Es war ein fast windstiller Tag mit wunderbarer Weitsicht und da fiel die Entscheidung leicht.

Man kann zwar leider auf der Plattform nicht komplett den Turm umrunden, was für Panoramaaufnahmen natürlich am idealsten wäre, aber man bekommt doch einen recht großen Teil der Jenaer Innenstadt und der schönen Umgebung auf das Bild gebannt.

Jena ist schön

Das Erstellen von großflächigen Panoramafotos aus Einzelbildern ist mit Hilfe von Softwarepaketen wie Photoshop oder ähnlichen Programmen mittlerweile relativ einfach machbar. Natürlich muss man bestimmte Regeln einhalten und nicht jedes Motiv ist wirklich gut dafür geeignet. Und ein wenig manuelle Nachbearbeitung ist trotz aller modernen Algorithmen auch meist noch notwendig.

Hier sind einige der zusammengefügten Panoramen von Jena aus luftiger Höhe geschossen und am heimischen PC zusammengefügt.

Blick auf Jena vom JenTower

Blick auf Jenas Innenstadt

Ich hoffe, dass ich ambitionierte Fotografen aus Jena damit inspirieren und Besucher unserer Stadt motivieren kann, um einfach die kurze Fahrstuhlfahrt auf die Plattform des JenTower anzugehen.

Über die Innenstadt in Richtung Norden

Jena Panorama

Bei nächster Gelegenheit möchte ich Nachtaufnahmen von der JenTower Plattform machen und den Weg on the top mit Stativ unternehmen. Ich hatte zwar schon Gelegenheit, nachts bei sehr guter Sicht auf dem Turm gewesen zu sein, allerdings hatte ich leider meine Kamera und das Stativ nicht mit.


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Kreta ist eine faszinierende Mittelmeerinsel mit vielen wunderbaren Facetten an Landschafts- und Kulturreichtum. Am intensivsten kann man die Insel erkunden, indem man sie auf Schusters Rappen erwandert. Schneller ist man aber natürlich, wenn man sich einen motorisierten Untersatz bei einem der zahlreichen Autovermieter besorgt.

Aber das Fahren auf Kreta kann auch gewaltig Nerven kosten und daher habe ich einige kleinere Tipps zum Fahren auf Kreta zusammengefasst.

Zustand der Straßen auf Kreta

Dies gilt vor allem beim Befahren von Gebirgsstrecken mit unübersichtlichen und schmalen Kurven. Man muss auch die schlechten Straßenbeläge und Zustände in Kauf nehmen, die von Schlaglöchern bis aufgrund von Steinschlag kaum befahrbaren Stücken reichen. Dies gilt besonders für den äußersten Osten von Kreta.

Oft strapazieren große, plötzlich auftauchende Schlaglöcher die Achsen des Wagens und man muss leider damit rechnen. dass der technische Zustand der Mietwagen schon allein wegen der Straßenzustände nicht besonders gut ist. Berichte von ständigen Reifenpannen sind keine Ausnahme.

Besondere Vorsicht muss man an Baustellen walten lassen, da man nicht unbedingt damit rechnen kann, dass Einheimische an schmalen Stellen Rücksicht nehmen. Busse haben an schmalen Stellen prinzipiell Vorfahrt und darauf drängt auch jeder Busfahrer, egal wie ungünstig man selber manövrieren muss.
Kreta ist bekannt für zahlreiche streunende Ziegen, plötzlich auf der Straße stehende Maultiere, Hunde oder Katzen und man bekommt durchaus mit den Kretern gewaltigen Ärger, wenn man ihr heiliges Vieh in irgendeiner Form verletzt.

Einige spezielle Regeln

Auf vielen Straßen fehlen Markierungen und Befestigungen. Daher ist es dringend zu empfehlen, vor unübersichtlichen Kurven und beim Überholen kurz zu hupen, um den vorausfahrenden und möglicherweise entgegenkommenden Fahrzeugen eine Warnung zu geben.

An Bergstraßen hat Normalerweise der Abwärtsfahrende das Vorrecht des Fahrens auf seiner Seite, was allerdings nicht für Busse gilt.

Scheinwerfer müssen auch tagsüber eingeschaltet sein.
Auf größeren Straßen gibt es einen befahrbaren Randstreifen, der auf Kreta durchaus als normale Fahrspur dient. Aber Vorsicht – er endet oft ohne Vorwarnung!

Höchstgeschwindigkeit

Auf der Nationalstraße im Norden Kretas beträgt die Höchstgeschwindigkeit 90 km/h, sofern nicht andere Beschilderungen angezeigt sind. Innerhalb von Ortschaften sind die bei uns auch üblichen 50 km/h erlaubt, wobei dies in vielen Orten auf 30 km/ h beschränkt wird.

Busse, Wohnmobile und Motorräder über 100 ccm dürfen außerhalb von Ortschaften 80 km/h fahren, Motorräder unter 100 ccm, sind auf 70 km/h beschränkt.

Ich wünsche eine gute und sichere Fahrt auf meiner Lieblingsurlaubsinsel Kreta!


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Gute Freunde, ein Glas Rotwein und dazu noch italienisches Flair in einem Weinkeller in Bergamo. Was kann man mehr vom Leben verlangen…

Ein Bild aus dem letzten Herbst. Der italienische Maler Roberto Freno und ich haben sicher ( wie so oft ) den ganzen Abend über Kunst und Diverses philosophiert, und dabei hoffentlich den Rest unserer Familien gut unterhalten.

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Und natürlich hängen auch Bilder des Meisters in dem besuchten Weinkeller.

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Der Elvis ist auch ein Ölgemälde von Roberto.

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