Agios Nikolaos auf Kreta

Agios Nikolaos ist wohl einer der schönsten Ferienorte im östlichen Teil von Kreta, der südlichsten der Griechischen Inseln.

Der Ort liegt direkt am Golf von Mirabello und die herrliche Lage an dieser malerischen Bucht macht ihn zu einem interessanten Touristenziel, wobei Agios Nikolaos noch viel von seiner Ursprünglichkeit behalten hat.

Besonders in der Vor- und Nachsaison kann man die Stadt als touristischen Geheimtipp bezeichnen und sie ohne größere Besucherströme genießen.

Man bekommt mit Sicherheit auch eine der romantischen Sitzgelegenheiten am Meer oder am See und kann die vorbeifahrende Fischerboote oder Yachten beobachten.

Die Entstehung der Stadt geht auf die hellenistische Zeit zurück, wo der Hafen die maßgebliche Rolle spielte, aber erst im 19. Jahrhundert setzte die eigentliche Entwicklung des heutigen Agios Nikolaos ein.

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Bei einem Streifzug durch Stadt und Umgebung sollte man sich unbedingt Zeit für den Hafen und den direkt angrenzenden Stadtsee Voulismeni, dem “ See ohne Boden“, nehmen.
Durch einen wahrscheinlich von den Türken gebauten Kanal ist der See mit dem Hafenbecken verbunden.
Rings um diesen 64 m tiefen See liege zahlreiche kleine Fischerboote und der See bietet die malerische Kulisse für eine ganze Reihe von Cafes und Restaurants entlang seiner Promenade.

Eine Felswand am Ende des kleinen Sees rundet die romantische Kulisse ab. Man sollte sich auf jeden Fall die kleine sportliche mühe machen und der Treppe nach oben folgen. Man wird man mit einem tollen und traumhaften Ausblick über Agios Nikolaos und die Mirabello-Bucht belohnt.

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Gournia – Reste einer minoischen Siedlung auf Kreta

Im Jahre 1901 begann die amerikanische Archäologin Harriet Boyd-Hawes mit der Freilegung einer minoischen Siedlung, die auf einem kleinen Hügel über der Bucht von Mirampellou auf Kreta liegt. Auch wenn der Palast selbst wohl seinerseits nur ein Zehntel der Größe des Palastes von Knosos hatte werden die Ausgrabungen bei Gournia jedes Jahr von Tausenden von Touristen besucht.

Die Siedlung besteht seit ca. 5000 Jahren, der Großteil der Ruinen stammt aber aus der Zeit von 1700 vor Christus, der neueren Palastzeit.

Ein Feuer, das wahrscheinlich durch ein Erdbeben ausgelöst wurde, zerstörte die Siedlung um 1500 vor Christus.



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Die südlichste Stadt Europas – Ierapetra


Mit knapp 13.000 Einwohnern ist Ierapetra eine eher kleine Stadt und damit auch nur die 4. größte Stadt auf Kreta. Sie hat das Flair einer typischen Mittelmeerstadt, erscheint auch bei einem Bummel eher unscheinbar und doch kann sie einen einmaligen Titel für sich selbst verbuchen.

Sie ist die südlichste Stadt Europas. Außerdem ist sie statistisch gesehen auch die wärmste Stadt Kretas.

Da die Zeugnisse vergangener Pracht und Kultur durch Zerstörung und Plünderungen im Verlaufe der Geschichte, aber auch durch die moderne Stadtentwicklung fast vollständig verschwunden sind kann man die zentrale und wichtige Rolle von Ierapetra vergangener Tage nur noch erahnen. Ein Großteil der wenigen noch erhaltenen Kunstschätze wird im kleinen Archäologischem Museum aufbewahrt.

Ein Besuch dieser Stadt lohnt sich allerdings auf jeden Fall und man sollte sie bei einem Besuch von Ostkreta zumindestens in eine der möglichen Rundtouren einbinden.

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Die Uferpromenade von Iaerapetra.

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Den Eingang zum Hafen bewacht eine venezianische Festung aus dem 13. Jahrhundert.

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Guten Morgen Kreta!

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Ein traumhafter Sonnenaufgang, erlebt auf einer der schönsten griechischen Inseln, Vögel zwitschern, Blumen und Bäume strömen einen herrlichen Duft aus und der fast wolkenlose Himmel verspricht einen sonnigen Tag. Eine Woche auf Kreta verheißt Sonne, Kultur, Kunst, kulinarische Köstlichkeiten und natürlich Wandern durch die faszinierende Gebirgslandschaft.

Und es wird jeden Tag Fotos, Informationen und Interessantes für dieses Tagebuch geben.

Also, ihr Daheimgebliebenen, Freunde der griechischen Inseln, zukünftige Kreta-Reisende – hier findet ihr jetzt jeden Tag kleine und große Geschichten von der Insel. Lasst euch anstecken und inspirieren. Und vielleicht geht eine der nächsten Reisen genau hierher.

Also dann bis bald.





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