Als Jenenser und begeisterter Fotograf nutzt man schönes Wetter und gutes Licht immer mal für eine Fototour durch die Jenaer Innenstadt. Lohnenswerte Motive finden sich immer wieder aufs Neue und man wird auf der Suche nach interessanten Szenen nicht müde. Mich begeistern auch Panoramaaufnahmen großer Plätze und Landschaften, auch wenn die perspektivische und leicht verzerrte Darstellung solche weitwinkligen Aufnahmen wahrscheinlich nicht jedermanns Geschmack treffen.

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Der Carl-Zeiss-Platz im Herzen von Jena hat Geschichte geschrieben und erinnert mit seinem Namen an den Mechaniker und Firmengründer Carl Zeiss, dem Stadt und gleichnamige Firma einen wichtigen Teil des Weltruhms verdankt.

Ebenso gedenkt dieser Platz einem weiteren wichtigen Sohn der Stadt – Ernst Abbe. Er war Wissenschaftler, Unternehmer und Sozialreformer in einer Person. Das Monument auf dem rechten Teil des Panoramabildes zeigt das Denkmal, das ihm die dankbaren Jenaer in Verehrung und Erinnerung erbauen liesen. Dieser achtseitige,
tempelartige Bau wurde von Henry van de Velde entworfen. Max Klinger errichtete in der Mitte der Halle eine weiße Marmorherme mit dem Kopf Ernst Abbes.
Die linke Seite des Panoramabildes zeigt das Volkshaus, welches auf Bestreben Ernst Abbes erbaut wurde. Er verfolgte damit die Idee, ein für alle politischen Gruppierungen zugängliches öffentliches Gebäude zu schaffen und gleichzeitig für die Bildung der Allgemeinheit zur Verfügung steht. Heute befinden sich im Volkshaus neben der Bibliothek auch noch der Festsaal, der mit Seiten-und Mittelrang über 800 Besuchern Platz bietet und ist gleichzeitig Sitz der Sitz der Jenaer Philharmonie.
In der Mitte des Bildes kann man die ehemalige „Staatliche Optikerschule zu Jena“ sehen, die heute das Optische Museum beherbergt, das aus der großen Sammlung optischer Instrumente der Firma Carl Zeiss hervorgegangen ist.


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Jena hat neben vielen anderen Sehenswürdigkeiten auch einen sehr schönen Botanischen Garten, der durch den Botaniker August Batsch (1761 bis 1802) auf Veranlassung Goethes im Jahr 1794 in einem Bereich des fürstlichen Lustgartens angelegt. Damit ist er einer der ältesten Botanische Garten Deutschlands. Heute wachsen in dieser nach Batschs „natürlichem System“ erstellten Anlage über 12000 Pflanzenarten, die sich auf auf 4,5 ha in wunderbar gepflegten Außenanlagen, aber auch in modernen Gewächshäusern verteilen. Die Pflanzen stammen aus mehreren Klimazonen.

Botanischer Garten Jenas

Im Sommer kann man eine wahre Pracht an Seerosen, darunter die berühmte Amazonas-Seerose, und vielen anderen Wasserpflanzen auf den Teichen bewundern. Die Farben reichen vom leuchtenden Weiß bis zum faszinierenden Rot. Alos bitte die Fotokamera beim Besuch des Botanischen Gartens nicht vergessen – man würde das Einfangen vieler sehenswerter Motive verpassen. Man kann die Anlage in Jena übrigens kaum verfehlen – sie liegt am Fürstengraben 26 gleich in der Nähe des Planetariums und gegenüber der Landesbibliothek.
Seerosen im Botanischen Garten
Wer noch keine Gelegenheit zu einem Bummel durch diese Anlage in Jena hatte, der bekommt auf den folgenden Fotos wenigstens schon einen kleinen Vorgeschmack. Begleiten sie mich einfach auf dem Streifzug durch die Welt der Pflanzen und Kräuter.

Kakteen im Gewächshaus

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Botanischer Garten in Jena

Seerosen

Auch Frösche fühlen sich wohl

Farbenpracht im Teich


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Panorama von Jena

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Vor ein paar Wochen ging mir der Gedanke durch den Kopf, dass ich lange nicht mehr auf der Aussichtsplattform des JenTower war. Der JenTower ist mit ungefähr 120 m das höchste Gebäude von Jena und in der Innenstadt und von den Bergen um Jena aus kaum zu übersehen. Besonders an Tagen mit klarer Sicht ist die Aussicht fasznierend und ich nahm mir vor, bei nächster Gelegenheit Jena on top zu genießen.

An einem Wochenendtag mit herrlichem Sonnenschein und guter Sicht habe ich mir die Spiegelreflexkamera geschnappt und eine Reihe von sehenswerten Bildern in einer Tour durch Jena aufgenommen. Dazu gehören auch Fotos aus über 100 m Höhe vom JenTower geschossen. Es war ein fast windstiller Tag mit wunderbarer Weitsicht und da fiel die Entscheidung leicht.

Man kann zwar leider auf der Plattform nicht komplett den Turm umrunden, was für Panoramaaufnahmen natürlich am idealsten wäre, aber man bekommt doch einen recht großen Teil der Jenaer Innenstadt und der schönen Umgebung auf das Bild gebannt.

Jena ist schön

Das Erstellen von großflächigen Panoramafotos aus Einzelbildern ist mit Hilfe von Softwarepaketen wie Photoshop oder ähnlichen Programmen mittlerweile relativ einfach machbar. Natürlich muss man bestimmte Regeln einhalten und nicht jedes Motiv ist wirklich gut dafür geeignet. Und ein wenig manuelle Nachbearbeitung ist trotz aller modernen Algorithmen auch meist noch notwendig.

Hier sind einige der zusammengefügten Panoramen von Jena aus luftiger Höhe geschossen und am heimischen PC zusammengefügt.

Blick auf Jena vom JenTower

Blick auf Jenas Innenstadt

Ich hoffe, dass ich ambitionierte Fotografen aus Jena damit inspirieren und Besucher unserer Stadt motivieren kann, um einfach die kurze Fahrstuhlfahrt auf die Plattform des JenTower anzugehen.

Über die Innenstadt in Richtung Norden

Jena Panorama

Bei nächster Gelegenheit möchte ich Nachtaufnahmen von der JenTower Plattform machen und den Weg on the top mit Stativ unternehmen. Ich hatte zwar schon Gelegenheit, nachts bei sehr guter Sicht auf dem Turm gewesen zu sein, allerdings hatte ich leider meine Kamera und das Stativ nicht mit.


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Der Fuchsturm im Schnee

Jena und Umgebung ist in den letzten Jahren nicht unbedingt mit Schnee verwöhnt worden. Nun hat das Jahr 2010 gleich mit einer ganzen Menge Schnee begonnen und die Berge rings um das Jenaer Saaletal haben eine schöne Schneedecke. Wenn dann auch noch ein Tag mit strahlend blauem Himmel kommt, dann hält man es natürlich nicht in der Wohnung aus. Mit der Fotokamera in der Hand und den warmen Schal fest umgebunden geht es in die Natur. Der Fuchsturm auf dem Hausberg ist in jeder Jahreszeit ein lohnenswertes Ziel, aber in diesem Weiß und Blau habe ich ihn selbst nur sehr selten gesehen.

Lassen sie sich faszinieren von den Impressionen aus Jenas Umgebung und vielleicht besuchen sie diese Stadt bei nächster Gelegenheit.

Der Fuchsturm im Winter

Ein seltener Anblick – der Fuchsturm von verschneiten Bäumen umringt.

Blick vom Fuchsturm auf Ziegenhain

Der Ortsteil Ziegenhain liegt im Tal.

Auf verschneiten Wegen zum Fuchsturm

Verschneite Wege führen zum Turm …

Blick zum Fuchsturm bei Jena

Auf dem Weg zum verschneiten Fuchsturm auf dem Hausberg bei Jena

Blick von Ziegenhain zum Fuchsturm

Ein Blick von Ziegenhain zum Fuchsturm mit dem Kirchturm im Vordergrund.


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Der Landgraf zu Jena

Auf verschiedenen Wegen, die aber alle ziemlich steil über Treppen nach oben führen, gelangt man von der Innenstadt von Jena auf den Landgraf, der 277 m über NN liegt. Von dem Landgrafen hat man somit einen wunderschönen Blick auf das im Tal und an den Hängen liegende Jena mit seiner Innenstadt, die sich sowohl im modernen Gewand zeigt, aber auch eine schön restaurierte Altstadt bietet.

Blick vom Landgraf bei Jena

Der Aufstieg zum Landgraf lohnt sich auf jeden Fall und man findet auch genug Bänke zum Verweilen und Rasten. Der Name „Landgraf“ soll übrigens einfach die Kurzform des ursprünglichen Namens “ Berg des Landgrafen “ sein. Dies stammt aus den Zeiten des 15. Jahrhunderts, als der Thüringer Landgraf Ludwig I. an diesen Hängen Wein anpflanzen ließ.

Blick auf Jena5

Blick vom Landgraf

Direkt hinter dem Landgraf schließt sich das Schlachtfeld an, auf dem 1806 die berühmte Schlacht gegen Napoleon stattfand und verloren wurde.


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