Auf unserer Reise und den Wanderungen durch Ostkreta haben wir viele Ausgrabungen und Kulturgüter gesehen, darunter auch den Palast von Malia. Er gehört zu den drei großen minoischen Palästen, die im Verlauf des 20. Jahrhunderts freigelegt wurden.

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Der Mythologie nach gehörte der Palast von Malia dem König Sarpedon, einem Bruder von Minos. Das Bauwerk hatte eine sehr gute strategische Lage, da es an einem wichtigen Handelsweg lag, der die Mitte und den  Osten der Insel verband. Das Palastgebiet hat einen Durchmesser von ca. 600 m und die Ausdehnung der damaligen Stadt wird auf auf etwa 80 ha geschätzt.

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Da der Name des Palastes nicht überliefert wurde nennt man ihn heute einfach nach dem Namen des Ortes, der nur 2 km entfernt ist, Malia.

Im Gegensatz zu Knossos sieht man in Malia keine figürlichen Wandbilder oder Fresken. Ein Teil der 3500 Jahre alten Gemäuer wird heute mit Überdachungen vor der Witterung geschützt und das rötliche Gestein unter den Schutzdächern gibt diesem Teil der Anlage eine besondere Farbnote.

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Man kann eine ganze Reihe von gut erhaltenen großen Tongefäßen bewundern, die zum größten Teil mit Ösen versehen waren, die zur Seilverschnürung beim Transport dienten.

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Man geht davon aus, dass dieser Ort schon in der Jungsteinzeit bewohnt war und der erste Palast um 1900 vor Christus errichtet wurde. Nach dessen Zerstörung um 1700 v. Chr. wurde nur ein kleinerer Palast gebaut, dessen Ruinen heute zu sehen sind.

Die Ausgrabungen begannen 1921 und werden auch heute noch fortgesetzt. Dies geschieht unter Leitung des Französischen Archäologischen Institut Athen.

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Der relativ kleine Ort Elounda liegt weit östlich auf der Nordseite von Kreta zwischen Plakia und Agios Nikolaos.
Elounda ist ein Luxusdomizil für Urlauber geworden und im südlichen Teil der malerischen Mirabello-Bucht reihen sich viele Edel-Herbergen aneinander, wobei der Ort und die Küstenlandschaft immer noch einen ursprünglichen Charakter erhalten konnten.

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Typische schneeweissen Häuser, umgeben von der mediterranen Vegetation und einem tiefblauen Meer, geben dem Ort ein gewisses Flair und der gehobene Standard der meisten Hotels und Herbergen zieht eher wohlbetuchte Reisende als Rucksacktouristen an.

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In der Antike war Elounda unter dem altgriechischem Namen Olous bekannt und war einer der bedeutendsten Häfen Kretas. Olous versank im 4. Jahrhundert nach Christus, als sich der Osten Kretas senkte.

Heute kann man immer noch einige Mauern der untergeganenen Stadt unter dem Wasserspiegel erkennen.

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Auch die Venezianer nutzten die Bucht als Hafen und errichteten auf der damaligen Halbinsel Spinalonga eine Festung zum Schutz des Hafens.

Heute ist Elounda ein schöner Platz zum Relaxen und Genießen, wie man auf den sehen kann.

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Knossos – 4000 Jahre Geschichte zum Anfassen

Als der englische Gelehrte Arthur Evans einen Hügel auf Kreta erwarb, um den sich Troja-Ausgräber Heinrich Schliemann vorher umsonst mühte, ahnte er sicher nicht, dass er den größten Teil der folgenden 25 Jahre auf dieser Ausgrabungsstätte zubringen würde. Er leitete nicht nur die Ausgrabungen bei Knossos, sondern ließ auch Teile des freigelegten minoischen Palastes rekonstruieren. Dabei wurden auch Originalfresken durch Kopien ersetzt und diese farbigen Punkte inmitten der gewaltigen Ausgrabungen schaffen ein Flair, in dem sich heutige Besucher ein durchaus realistisches Bild der Anlage und des damaligen Lebens dort machen kann.

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Mit den Ausgrabungen des Palastes von Knossos ab 1900 wurde auch deutlich, dass es bereits lange vor der bekannten griechischen Kultur eine ältere Hochkultur in Europa gab. Offensichtlich wurde der Platz um Knossos bereits in der Jungsteinzeit stark besiedelt und bereits um 2000 vor Christus ein erster Palast auf diesem Hügel errichtet, der allerdings einige hundert Jahre später einem Erdbeben zum Opfer fiel. Kurz darauf wiederaufgebaut musste er noch mehrmals in der Geschichte eine teilweise Zerstörung hinnehmen bis er bereits um 1200 v. Chr. völlig zerstört wurde. Allerdings existierte die den Palast umgebende Stadt bis in die byzantinische Zeit.

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Ohne Zweifel ist die Ausgrabung von Knossos eine der bedeutendsten archäologischen Stätten Kretas und man sollte Knossos als Kreta-Tourist unbedingt einen Besuch gönnen. Dies sollte man allerdings, wenn möglich, in der Vor-oder Nachsaison machen, oder wenigstens die Morgenstunden vor dem großen Touristenansturm nutzen.

Da wir Kreta im Monat April besucht haben hatten wir weder mit sengender Sonnenhitze noch größeren Touristenscharen zu tun. Dadurch konnte man all die berühmten Plätze etwas intensiver auf sich wirken lassen und für Plätze wie Knossos sollte man sich schon einige Stunden Zeit nehmen.

Knossos befindet sich ungefähr 5 km südlich von Iraklion, die Anfahrt ist gut ausgeschildert und man findet direkt an der Anlage und auch an umliegenden Tavernen eine Vielzahl von Parkplätzen. Man kann aber auch bequem von Iraklion mit dem Bus fahren, die Linie Nr. 2 fährt selbst außerhalb der Saison regelmäßig zwischen 8 und 17 Uhr, in der Saison von April bis Oktober sogar bis 19:30 Uhr.

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Da die Anlage recht weitläufig ist, empfiehlt es sich, dem ausgeschilderten Rundgang zu folgen oder sich einer der Rundführungen anzuschließen, die sowohl in Deutsch als auch Englisch angeboten werden.
Wir haben den individuellen Rundgang mit einem gut beschriebenen und bebilderten Reiseführer vorgezogen.

Wir hatten noch kurz vor der Abreise nach Griechenland zwei Reiseführer gekauft, die beide unheimlich hilfreich waren. Der National Geographic Guide ist nicht nur vom Inhalt her sehr gut, sondern er hat auch ein sehr ansprechendes Design. Und das Reisehandbuch von Eberhard Fohrer ist wahrscheinlich in der Meinung fast aller Kreta-Besucher ohnehin unumstritten der beste Reiseführer für die Mittelmeerinsel.


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Wann hat man schon mal die Chance und kann aus kurzer Entferung in die Augen und das Maul eines lebenden Haifisches blicken, ohne auch nur die geringste Furch haben zu müssen?
Das kann man zum Beispiel im Cret@uarium auf Kreta, das sich ganz in der Nähe von Gournes befindet.

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Ich kann es nur wärmstens empfehlen. Besonders an einem der ( seltenen ) Regentage auf Kreta kann man durchaus einige Stunden in dem wirklich schön und großzügig angelegten Aquarium zubringen.
Fast 3000 Meeresbewohner tummeln sich in zahlreichen Aquarien und können beobachtet werden.

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Entspannende Musik und das Flair von Farben, schwimmenden Fischen und Reptilien lässt eine besondere Athmosphäre entstehen, die man einfach nur genießen sollte.

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Dies ist ein lohnendes Ausflugsziel, besonders auch für Familien mit Kindern. Das Crete Aquarium gehört zum griechischen Zentrum für Meeresforschung, welches selbst Teil des Forschungsprojekts Thalassocosmos ist und ein Teil der Eintrittseinnahmen kommt diesem Projekt und dem Schutz der einheimischen Tierarten zu.

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Das kleine Bergdorf Kritsa

In der Gegend um Agios Nikolaos in Ostkreta, im Dikti-Gebirge, liegt das Bergdorf Kritsa, das auch schon als Hintergrundkulisse und Drehort bekannter Filme diente. Besonders durch den Spielfilm “Der Mann, der sterben musste”, der hier mit vorwiegend einheimischen Darstellern gedreht wurde, hat sich Kritsa einen namen gemacht. Aber nicht nur deshalb lohnt sich ein kleiner Abstecher zu diesem Ort.

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Mit ca. 3000 Einwohnern ist Kritsa fast schon nicht mehr als Dorf zu sehen und durch die Hanglage, die weißen Häuser, die Kirche, die zahlreichen Olivenbäume und die beeindruckende Gebirgslage bietet der Ort optische Reize, die sich beim Bummel durch die engen Gassen noch verstärken.

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Besonders in der Saison werden den Besuchern, die Kritsa oft auf dem Weg zu den Ruinen von Lato besuchen, schöne Kunstgegenstände, die meist von den Einheimischen selbst gefertigt werden, zum Kauf angeboten. Dazu gehören gewebte Teppiche, Ikonen und vielen weiteren Handarbeiten und man kann oft den Frauen bei Stickarbeiten zuschauen oder auch dem Schuster, wie er Stiefel noch alter Handwerkskunst per Hand zuschneidet und näht.

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