Das Jenaer Paradies ist meist nur den Einwohnern und Studenten der Zeiss-Stadt ein Begriff, wenn man mal von den Bahnreisenden absieht, die den gleichnamigen Bahnhof auf ihrer Strecke durch Jena als ICE-Haltepunkt erleben.
Das Paradies ist Teil eines in Jena sehr beliebten Stadtparks, der direkt in der Oberaue an der Saale liegt. Der sonnige und fast spätsommerlich warme Herbst lud selbst bis in die ersten Novembertage hinein zahlreiche Wanderer und Erholungssuchende ins Freie ein. So sah man selbst im sonst eher ungemütlichen November viele Besucher im Jenaer Paradies auf den Wiesen liegen und auf den zahlreichen Bänken sitzen und die Sonne genießen.
Die schöne Herbstzeit schuf auch eine Pracht und Vielfalt an Farben, die sich über die Laubbäume und Wiesen ergoss. Fotografen mich zog es nicht nur hinaus in die Natur zum Genießen der Natur, ich habe auch den Auslöser meiner Kamera sehr oft betätigt.
Einige der entstandenen Fotos machen vielleicht noch einmal Lust auf das kommende Wochenende. Immerhin soll es in weiten Teilen Deutschlands wieder sehr sonnig werden. Auf jeden Fall wird das Wetter in Jena schön und nicht nur das Paradies an der Saale lädt zum Spazierengehen ein.

Jenaer Paradies

Herbstlich geschmückte Bäume vor Jenas Bergen.

Herbst an der Saale

Herbstlich gefärbte Bäume betrachten das Speigelbild in der Saale.

Saale

Blick auf die Saale im Paradies

Blick zum JenTower

Der Jentower grüßt aus der Ferne.


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Herbst über den Dächern von Jena

Herbstpanorama

 

Der JenTower ist nicht nur Jenas höchstes Gebäude, sondern auch das von ganz Thüringen. Und es gibt in Jenas Innenstadt kaum einen schöneren Platz, um aus luftiger Höhe einen Blick auf Jenas Dächer und Straßen zu werfen. Die Aussichtsplattform des JenTower in 125 Meter Höhe erlaubt einen wunderbaren Panoramablick auf die Stadt, die zahlreichen Gebäude, Straßen, Gassen und die angrenzenden Berge.

Man sieht die Menschen und Autos da unten wie auf einer großen Modelleisenbahnausstellung und wie zum Beweis dafür sieht man die Züge auf den Strecken nach Weimar und Saalfeld in der Ferne auf den Gleisen vorbeifahren.

An diesem herrlichen und sonnigen Herbsttag zog es viele Besucher hinauf auf den JenTower und jeder von ihnen bekam einen atemberaubenden Ausblick auf farbenüberzogene Bäume und Wiesen, die in goldenen, roten und grünen Farbnuancen ein fast unrealistisch schönes Bild ergaben.

Falls sie in den letzten Tagen diese Gelegenheit zu einem solchen Ausblick verpasst haben, dann genießen sie doch einfach einige der Panoramen und Fotos von Jena, die ich auch aus den Bildern dieses sonnigen Herbsttages erstellt habe.

Jena im Herbst

Jenas Panorama


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Winterlinge im Rautal – Vorboten des Frühlings

Die vergangenen Wintermonate erschienen mir sehr lang. Sie waren klirrend kalt, die morgendlichen Rituale mit dem Freikratzen der Scheiben des Autos und dem Schneeschippen kommen in Erinnerung. Aber es erscheinen auch die Tage mit herrlich weißem Schnee und blauem Himmel und die weihnachtliche Zeit mit Schnee und Eis.
Aber wahrscheinlich geht es mir im Moment nicht allein so – all die Erinnerungen an schöne Wintertage und Wanderungen durch kniehohen Schnee lassen doch die Sehnsucht nach Frühling und Wärme nicht kleiner werden.
Der Winter scheint sich aber in diesem Jahr wahrlich noch nicht geschlagen zu geben. Nächtliche Frostgrade lassen die Natur noch ein wenig im Winterschlaf verharren.

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Aber es gibt sie, auch und gerade in Jena – die Vorboten des Frühlings. Man sieht sie schon seit Tagen vereinzelt in Gärten und geschützten Grundstücksecken – Frühblüher wie Schneeglöckchen und Winterlinge.
Aber man wird gerade die Winterlinge in Deutschland nur selten in so gehäufter Menge finden, wie im Rautal im nördlichen Teil von Jena.

Mittlerweile ist die dort mit Winterlingen bedeckte Fläche auf über einen Hektar angewachsen. Damit hat sie sich im letzten halben Jahrhundert immerhin um den Faktor Fünf erweitert.

Und wahrscheinlich ist damit im Rautal noch kein Ende abzusehen, da sich Winterlinge unter günstigen Bedingungen recht schnell ausbreiten.

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Vor einer Woche war ich bereits in dieser Gegend unterhalb von Closewitz auf der Suche nach dem Frühling und habe auch bereits die gelben Tupfer im Schnee gefunden. Eine Woche mit Sonnenschein hat trotz der heftigen nächtlichen Minusgrade nun einen beachtlichen Teil der Winterlinge zum Erblühen gebracht.

Vergleichen sie einfach die Bilder des letzten Wochenendes mit den Fotos der Jenaer Winterlinge im Rautal am gestrigen Samstag. Wahrscheinlich wird nun in der ersten Märzwoche der Höhepunkt der Blüte erscheinen.

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Jenaer und Besucher unserer Stadt – verpassen sie nicht einen Besuch der Waldwiesen mit den Winterlingen, solange es nicht zu spät ist.
Einfach mit dem Auto über Jena-Nord in Richtung Closewitz fahren und nach dem Ortsausgang Jena eine Parkmöglichkeit suchen, oder umweltbewusster, mit dem Bus der Linie 15 bis zur Endhaltestelle im Rautal fahren und von dort der Straße in Richtung Closewitz folgen. Dann einfach den Schildern zum Burschenplatz folgen und den Anstieg zum Winterling-Rundweg nicht scheuen.

Ich wünsche viel Spaß und Sonnenschein!

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Winterliches Panorama

Der Winter hat kalendarisch noch gar nicht begonnen, aber wir haben in diesem Jahr schon seit über 3 Wochen in fast allen Teilen Deutschlands ununterbrochen eine geschlossene Schneedecke. Das ist schon beeindruckend, zumal wir nun wahrscheinlich auch mit einer weißen Weihnacht rechnen können. Da kommt man in diesem Jahr als ambitionierter Fotograf auch mal richtig dazu und kann eine Reihe von schneereichen Winterfotos schießen ohne Gefahr zu laufen, dass die Winterpracht während der Belichtungszeit zu schmelzen beginnt…
Panoramaaufnahmen von verschneiten Landschaften lassen sich in der Regel am besten von höheren Punkten machen. In Jena haben wir natürlich eine ganze Reihe von Bergen und Hügeln, von denen man weit in Landschaft und Ferne schauen kann. Aber wir haben eben auch ein hohes Gebäude im Zentrum der Stadt, das mit seinen 130 m Höhe ideal für einen Panoramablick geeignet ist.
Ich bereits im Sommer Aufnahmen von der Aussichtsplattform des JenTower an dieser Stelle vorgestellt und nun werden ein paar winterliche Panoramen aus der gleichen Höhe folgen. Die Fotos sind an einem Tag entstanden, als die Schneedecke bei uns in Jena noch nicht die Höhe des heutigen Tages erreicht hatte, aber sie sind doch als schöne Winteraufnahmen zu erkennen.
Man erkennt auch den Weihnachtsmarkt, der damals gerade erst begonnen hatte.

Also, bitte nicht zu weit vorlehnen und immer schön am eiskalten Geländer der Aussichtsplattform festhalten.

jWinterlicher Panoramablick auf Jena

Ein faszinierender Blick über Jenas Innenstadt bis hin zum Jenzig und dem Hausberg

Der Marktplatz von oben

Die Buden des Jenaer Weihnachtsmarktes erscheinen wie auf der Platte einer Modelleisenbahn.

Eichplatz im Winter

Der Eichplatz mit der Kulisse des Weihnachtsmarktes und der Eisbahn.


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Natürlich gehört der Besuch des Weihnachtsmarktes in der Heimatstadt zur Adventszeit jeden Jahres. Dieses Jahr habe ich nicht nur die obligatorische Bratwurst und den Glühwein als Anlass für den Besuch des Weihnachtsmarktes in der guten Stube von Jena genommen, sondern ich war mit Stativ und Fotokamera auf Fototour.

Es hat leider recht stark geschneit und die Sicht war dementsprechend nicht besonders gut, aber ich glaube trotzdem, dass ein paar stimmungsreiche Bilder der Vorweihnachtszeit entstanden sind.

Mir gefallen besonders die Panoramaaufnahmen aus je zwei Einzelbildern, die ich aus der Sportsbar neben dem Stadtmuseum geschossen habe und dann am Rechner mit der Merge Funktion von Photoshop zusammengesetzt habe.

Riechen Sie beim Anblick der Bilder auch den Duft von würzigem Glühwein und Thüringer Rostbratwürsten? Auch  wenn sie den Duft nicht wahrnehmen gibt es viele Gründe, um einfach noch am 4. Advent den Besuch des Jenaer Weihnachtsmarktes ins Wochenendprogramm aufzunehmen.

Weihnachtspanorama in Jena

Der Blick auf den historischen Marktplatz in Jena zur Vorweihnachtszeit.

Blick aus der Sportsbar auf den Weihnachtsmarkt

Das ehrwürdige historische Rathaus und Hanfried auf seinem Denkmalssockel wachen über dem Weihnachtsmarkt.

Das Rathaus zur Weihnachtszeit Hanfried fühlt sich nicht gestört


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