Toskana Impressionen

Laut Wetterbericht gibt der Sommer wohl an diesem Wochenende Mitte September noch einmal ein wenig Gas. Es werden bei uns hier immerhin noch einmal Temperaturen deutlich über 25 °C erwartet.

Aber bald werden die ersten Herbststürme die warmen Temperaturen zur Seite fegen.

Aber immerhin bleiben da noch die Erinnerungen an den Sommerurlaub. Wenn man ihn in Deutschland verbracht hat dann können da natürlich durchaus nur Gedanken an kühle und verregnete Tage übrig geblieben sein.

Ich habe zwei Wochen in der Toskana verbracht und da kann man sich in der Regel wahrlich nicht über zu niedrige Temperaturen beschweren. Bei deutlich über 30°C und keinem einzigen Regentropfen in 14 Tagen Urlaub kann man getrost von einem sonnigen Urlaub sprechen.

Die Toskana ist voller Fotomotive und als ambitionierter Hobbyfotograf sucht man natürlich immer das Besondere, dass die betreffende Reiseregion so einmalig macht.

Von vergangenen Reisen in die Toskana hatte ich ohnehin schon zahlreiche Fotos und habe die Festplatte voller Bilder von Städten wie Pisa, Florenz und Siena. Natürlich sind auch viele Fotos von Weinbergen, Zypressen und typischen Bauernhäusern schon dabei.

Diesmal habe ich im Süden der Toskana einen Flecken Landschaft entdeckt, der auf mich als Landschaftsliebhaber und Fotograf gleich einen besonderen Reiz ausübte. Ein riesiges Getreidefeld, dass sich über sanfte Hügel bis zum Horizont ausbreitete.


Dahinter der strahlend blauen Himmel mit wenigen weißen Wolken. Der Anblick war kaum durch irgendeinen Tupfer einer anderen Farbe unterbrochen. Da standen nur in sehr weiter Ferne ein paar Zypressen und da lag auf einer Seite ein einsames Bauernhaus inmitten des goldgelben Getreides.
Also klickte der Auslöser meiner Kamera recht oft und ich habe dann später am heimischen PC auch einige Panoramaaufnahmen zusammengefügt, die die Weite der Szene sicher noch unterstreicht.

Aber schaut selbst und spürt einfach noch ein wenig die Wärme dieses sonnigen Sommertags in der Toskana inmitten eines riesigen einsamen Feldes mit tausenden von Getreideähren.

 

Feld in der Toskana


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Dresden ist eine wunderschöne Stadt. Nicht umsonst wird Dresden auch gern als Elbflorenz bezeichnet.

Nun hat das neue Jahr 2012 begonnen und ich hatte das Vergnügen, die Silvesternacht in Dresden zu verbringen. Gegen Mitternacht haben sich unzählige Dresdner und Gäste in der Innenstadt am Elbufer versammelt. Es war unglaublich. Riesige Mengen an Feuerwerkskörpern fanden ihren Weg in den Himmel oder zum Elbufer.

Dresden Panorama
Es war ein fantastischer Anblick. Mit der nächtlichen Kulisse der malerischen alten Gebäude an der Brühlschen Terrasse wirkte das Feuerwerk natürlich noch schöner. Stimmung, Knall, Rauch und die künstliche Sternenflut ließen auch den leichten Nieselregen schnell vergessen.

Ich habe ein paar Fotos geschossen. Da für den Transport der Sektflaschen gesorgt war konnte ich sogar mein Stativ mitnehmen. Ohne dieses wären die Aufnahmen auch kaum möglich gewesen.

Am frühen Abend war es noch relativ ruhig und das Panorama von Dreden macht einen romantischen udn beschaulichen Eindruck.

Aber gegen 23 Uhr ging das Spektakel am Himmel schon los.

Feuerwerk

Nieselregen und dichter Rauch haben allerdings auch ihre Spuren auf einigen Bildern hinterlassen…

Übrigens, heute habe ich gelesen, dass die Dresdner Stadtreinigung mit 20 Tonnen Silvestermüll in der Altstadt und am Elbufer rechnet, wobei nach 2 Tagen erst die Hälfte der Flächen gereinigt werden konnte.

Auch wenn das nächste Silvester noch 363 Tage entfernt ist – nehmen sie die Bilder zum Anlass, um vielleicht auch mal wieder nach Dresden zu fahren und diese schöne Stadt zu erkunden.

Neujahr

 


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Das Jenaer Paradies ist meist nur den Einwohnern und Studenten der Zeiss-Stadt ein Begriff, wenn man mal von den Bahnreisenden absieht, die den gleichnamigen Bahnhof auf ihrer Strecke durch Jena als ICE-Haltepunkt erleben.
Das Paradies ist Teil eines in Jena sehr beliebten Stadtparks, der direkt in der Oberaue an der Saale liegt. Der sonnige und fast spätsommerlich warme Herbst lud selbst bis in die ersten Novembertage hinein zahlreiche Wanderer und Erholungssuchende ins Freie ein. So sah man selbst im sonst eher ungemütlichen November viele Besucher im Jenaer Paradies auf den Wiesen liegen und auf den zahlreichen Bänken sitzen und die Sonne genießen.
Die schöne Herbstzeit schuf auch eine Pracht und Vielfalt an Farben, die sich über die Laubbäume und Wiesen ergoss. Fotografen mich zog es nicht nur hinaus in die Natur zum Genießen der Natur, ich habe auch den Auslöser meiner Kamera sehr oft betätigt.
Einige der entstandenen Fotos machen vielleicht noch einmal Lust auf das kommende Wochenende. Immerhin soll es in weiten Teilen Deutschlands wieder sehr sonnig werden. Auf jeden Fall wird das Wetter in Jena schön und nicht nur das Paradies an der Saale lädt zum Spazierengehen ein.

Jenaer Paradies

Herbstlich geschmückte Bäume vor Jenas Bergen.

Herbst an der Saale

Herbstlich gefärbte Bäume betrachten das Speigelbild in der Saale.

Saale

Blick auf die Saale im Paradies

Blick zum JenTower

Der Jentower grüßt aus der Ferne.


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Herbst über den Dächern von Jena

Herbstpanorama

 

Der JenTower ist nicht nur Jenas höchstes Gebäude, sondern auch das von ganz Thüringen. Und es gibt in Jenas Innenstadt kaum einen schöneren Platz, um aus luftiger Höhe einen Blick auf Jenas Dächer und Straßen zu werfen. Die Aussichtsplattform des JenTower in 125 Meter Höhe erlaubt einen wunderbaren Panoramablick auf die Stadt, die zahlreichen Gebäude, Straßen, Gassen und die angrenzenden Berge.

Man sieht die Menschen und Autos da unten wie auf einer großen Modelleisenbahnausstellung und wie zum Beweis dafür sieht man die Züge auf den Strecken nach Weimar und Saalfeld in der Ferne auf den Gleisen vorbeifahren.

An diesem herrlichen und sonnigen Herbsttag zog es viele Besucher hinauf auf den JenTower und jeder von ihnen bekam einen atemberaubenden Ausblick auf farbenüberzogene Bäume und Wiesen, die in goldenen, roten und grünen Farbnuancen ein fast unrealistisch schönes Bild ergaben.

Falls sie in den letzten Tagen diese Gelegenheit zu einem solchen Ausblick verpasst haben, dann genießen sie doch einfach einige der Panoramen und Fotos von Jena, die ich auch aus den Bildern dieses sonnigen Herbsttages erstellt habe.

Jena im Herbst

Jenas Panorama


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Vor dem blauen Himmel im Sonnenschein des herbstlichen Tages schimmern die Farben der Blätter besonders kontrastreich. Es ist eine wunderbare Zeit für Fotografen, die die Natur und deren Farben- und Lichtspiele lieben. Man kann auf den Fotos nur Momentaufnahmen einfangen, aber diese lassen sich so leuchtend wie in keiner anderen Jahreszeit einfangen.

Aber haben sie sich schon mal Gedanken darüber gemacht, warum sich diese Farbenpracht an den Laubbäumen im Herbst überhaupt entwickelt?

Die Antwort darauf ist eher einfach, auch wenn sie im ersten Moment nicht wirklich auf der Hand liegt. Den Anstoß gibt die Tatscahe, dass ein Baum in den kargen Wintermonaten einerseits viel Feuchtigkeit speichern und ddaurch auch wenig über eine große Oberfläche wie dem Laubkleid abgeben möchte. Daher werfen die meisten Laubbäume einfach ihre Blätter ab. Allerdings besitzen die Blätter einen hohen Nährstoffgehalt und besonders das für die grüne Farbe verantwortliche Chlorophyll möchte die Pflanze gern behalten und außerhalb der Blätter speichern.

Das Chlorophyll wird aus den Blättern abgebaut und zum Stamm transportiert. Und genau dieser Vorgang bewirkt das Einfärben der Blätter. Das Chlorophyll geht den Blättern verloren und dadurch kommen die anderen Farben zum Vorschein. So entstehen besonders die gelblichen Blätter. Tiefes Rot entwickelt sich nur selten und geht normalerweise mit einem Zuckerstau im Blatt einher, der durch starke Temperaturunterschiede zwischen Tag und Nacht hervorgerufen wird.

Die Vorgänge und Ziele der Blattfärbung sind sehr komplex und selbst Biologen sind sich nicht 100 % über Sinn und Ablauf einig.

Aber das spielt auch momentan keine Rolle. Die bunten Wälder sind für uns schön anzusehen und eine Wanderung durch den herbstlichen Wald ist einfach ein Genuss. Und auch dies ist wichtig…

Herbstfoto


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Ich habe schon viel über meine Heimatstadt Jena berichtet, aber einige Wanderfreunde haben mit Recht darauf hingewiesen, dass es im Internet kaum Artikel über die wunderbaren Wandermöglichkeiten in der Region um Jena gibt.
Diese Hinweise nehme ich zum Anlass und werde in den nächsten Artikeln einige Wandertouren von Jena und Umgebung kurz beschreiben. Durch die wunderbare Lage von Jena im mittleren Saaletal mit zahlreichen Bergen und Hügelketten und weiten Wäldern sind die Wandermöglichkeiten fast unbegrenzt.

Die interessante Pflanzenwelt mit seltenen Vorkommen an Orchideen und Frühblühern rundet die Möglichkeiten nochmals ab und zieht auch jährlich viele Wanderfreunde in unsere Gegend.

Natürlich werde ich bei den Tourenbeschreibungen auch wie immer reichlich Fotomaterial zeigen.

Nun ist gerade Himmelfahrt vorüber und viele meiner Wanderfreunde laufen schon seit vielen Jahren gemeinsam und kennen fast jede Ecke hier im Saaletal. Da haben sich auch viele Fotos angesammelt, manche noch in Schwarz-Weiß, und jetzt werde ich mir endlich mal die Zeit nehmen und auch die Fotos von Freunden und ehemaligen Kollegen in einige Artikel einfließen lassen.

Wie immer freue ich mich natürlich auch über Gastartikel zum Thema Wandern in Jena und im Saaletal. Es genügt eine kurze email an mich und dann gehen die Artikel online.

Wandern in Jena

Einige der Wanderungen, u.a. eine Tourenbeschreibung der Wanderung durch Pennickental und über die Kernberghorizontale, kann man übrigens schon auf meiner Seite mit Fotos und Impressionen aus und von Jena finden.


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